Die zentralen Thesen des Forums auf einen Blick und einer Seite

      Die zentralen Thesen des Forums auf einen Blick und einer Seite

      Zentrale These:
      Der Stadtrat will bauen und sonst nichts. Er versucht deshalb, das My-Center für Plettenbergs Zukunft in „Merkel-Deutsch“ als alternativlos zu verkaufen und verkauft damit die Zukunft der Stadt. Deshalb ist er einen faustischen Pakt mit der Sepa eingegangen und hat sich der Sepa in die Arme geworfen. Durch diese Zerrbrille ist der Stadtrat in seinen autistischen und sich von der Bürgerschaft immer weiter entfernenden „Zug nach Nirgendwo“, Endstation My-Center, eingestiegen. Der Stadtrat hat mir durch Herrn Engelkemeier (Bauamt stadt Plettenberg) mitteilen lassen, dass er sich nicht an dieser Plattform beteiligen will, sondern nur seiner gesetzlichen Informationspflicht entsprechen will. Meine Hand an den Rat bleibt ausgestreckt.
      Aber, der konkludente (folgerichtige) Beweis für die Hartleibigkeit des Rates ist die Nicht-Beantwortung der offenen Anfrage an den Stadtrat .

      Diese Grundthesen kann man in inhaltliche und beziehungsmäßige Aspekte aufteilen:

      Beziehungsangebot an die Bürger:
      1. Der Stadtrat hat bei 48,6 % Wahlbeteiligung eine eingeschränkte Repräsentationsreichweite von unter 50 %. Er ist als nur halbrepräsentativ auf die wahlberechtigen Plettenberger bezogen.

      2. Deshalb hätte er bei so einem Jahrhundertprojekt aktiv von sich aus eine im Ergebnis bindende Bürgerbefragung durchführen müssen. Das hat der Rat deshalb nicht getan, weil er ein negatives Ergebnis dieser Bürgerbefragung befürchtet hat. Dadurch hat sich der Stadtrat zum Initiator, Organisator und weiteren Garanten der Bürgerspaltung gemacht.

      3. Da sich der Stadtrat in dem Bauwillen weitgehend einig ist, drängt er weite Teile der etablierten Bürger(schaft) in die außerparlamentarische Opposition. Denn immerhin ist durch die Umfrage des Denkmalsvereins ein Kritiker pro Quadratmeter My-Center zusammengekommen, das entspricht den Gesamtstimmen der SPD oder mehr Stimmen als der CDU.

      4. Damit aber nicht genug, es kommt erschwerend hinzu, dass einzelne Betonköpfe aus dem Rat versuchen, diese Bürgerspaltung zu zementieren, indem sie die Kritiker und Gegner öffentlich abwerten und beleidigen. Das ist inakzeptabel oder auf gut sauerländisch 'unterirdisch'.

      5. Deshalb habe ich Wolfgang Schrader seine Eignung zum Bürgervertreter abgesprochen und eine Entschuldigung von ihm gefordert. Entschuldigt er sich nicht, wird sein Rücktritt gefordert werden. Siehe dazu den Brief an den SPD Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Schrader.

      6. Deshalb wurde als satirische Immunreaktion der Ochsenschwanzpreis für eine lokale Politiksuppe nach Gutsherrenart gestiftet, dazu werden 3-5 Jurymitglieder gesucht, die sich melden können.

      7. Bei Bürgermeister Klaus Müller habe ich meine Zweifel angemeldet und sein aufrichtiges Interesse an Kritik(ern) angezweifelt: Siehe dazu den Brief an Bürgermeister Klaus Müller.

      Auf der inhaltlichen Seite der Kritik steht:
      In meinem Leit(d)artikel habe ich die Märchen und Mythen über das My-Monster gesammelt und argumentativ ausführlich entkräftet.

      Wenn ich die Kritik am My-Center zusammenfasse, dann sieht das so aus.

      - Es wird keine Kaufkraft in Plettenberg gehalten, es wird Kaufkraft aus dem Plettenberger Geldkreislauf abgezogen.
      - Das Plettenberger Handwerk und Baugewerbe kommt bei dem Bau nicht zum Zuge.
      - Es wird keine Kundenfrequenzerhöhung aus umliegenden Orten erzielt.
      - Es ist der endgültige Terminator des Plettenberger Einzelhandels.
      - Es wird keine Synergieeffekte zwischen Real-Center und MY-Center geben.
      - Sepa wird das Real-Center am Maiplatz nicht übernehmen, wenn Real gehen würde.
      - Das My-Center ist (unabhängig von allem anderen) für Plettenberg völlig überdimensioniert.
      - Das My-Center nützt ausschließlich der Sepa, Plettenberg schadet es.
      - Durch die gekaufte GMA Studie will der Stadtrat seinem unbedingten Bauwillen einen pseudowissenschaftlichen Anstrich verleihen.
      - Der Rat ist eine lernunfähige Organisation, denn wiederholt die Fehler, die der Rat schon vor 30 Jahren beim Bau des Real-Centers am Maiplatz gemacht hat.
      - Der damalige Investor die Wollhändlergruppe ist längst aus Plettenberg abgehauen, Sepa wird das auch so machen.
      - Einen Archtitekturwettbewerb zum My-Center hat es nie gegeben.
      - Dementsprechend ist das My-Center architektonisch ein phantasieleerer und kreativitätsfreier Sepa Standardbau. - Er passt sich weder ins Stadt- und schon gar nicht ins Landschaftsbild ein.
      - Shopping-Center sind keine Lösung für irgendwas, sondern zerstörerische Problemerzeuger für ihre Umgebung auf vielen Ebenen.
      - Die wirtschaftliche Großwetterlage erfordert andere Investitionen als einen Konsumtempel.
      - Die Stadt Plettenberg ist in der Entwicklung, Förderung und Umsetzung eines dezentralen Einzelhandelskonzepts weit zurück.
      - Der Bm und der gesamte Stadtrat wollen keine Verständigung, keinen Ausgleich, keine Gespräche, keine Runde Tischen mit den Bürgern, die das My-Center ablehnen.

      Sondern Bm und Rat setzen ausschließlich auf den ‘Investor‘ Sepa.
      Über die Funktion von PPP (Public Privat Partnership) und über das unheilvolle Zusammenwirken von öffentlichen Hohheitsträgern und Organen und Investoren können Sie sich hier informieren:
      Ist in erster Linie ein Förderband für Steuergelder aus der Tasche der Bürger in die Taschen der Banken – nichts als eine große Umverteilungsaktion. Die Organisatoren solcher Aktionen nennen sich Investoren. Sepa ist ein Investor. Deshalb müssen die Verträge zwischen Stadt und Sepa, wenn das Center doch gegen den Widerstand weiter Teile der Bürgerschaft gebaut wird vor der Unterschrift geprüft werden. Notfalls muss (gegen Stadt und Sepa) geklagt werden, wenn die Stadt und die Sepa die Verträge rausrücken wollen, was zu vermuten ist, denn bei diesen Verträgen geht es um die Wurscht und um Plettenbergs Zukunft.
      Buchtipp.

      Was der Stadtrat spätestens nach der Sammlung der 4.000 Gegen-Stimmen der Befragung des Denkmalsvereins hätte tun müssen:
      1. Er hätte sofort alle Verhandlungen mit der Sepa abbrechen müssen. Verhandlungsstopp.
      2. Er hätte sofort alle Planungsprozesse einstellen müssen. Planungsstopp.
      3. Dann hätte der Rat einen mehrmonatigen Zeitraum bestimmen müssen, in dem intensiv und neutral moderiert das ganze Vorhaben mit Experten von Befürwortern und Gegnern öffentlich diskutiert worden wäre.
      4. Für diesen Prozess hätte der Stadtrat Geld zur Verfügung stellen müssen, damit auch die Gegner eine faire Chance auf Augenhöhe bekommen hätten
      5. Neben der bestellten GMA Studie hätte er Geld für eine zweite Studie, deren Gutachter von den Gegnern bestimmt worden wären, zur Verfügung stellen müssen.
      6. Nach Abschluss dieser Phase hätte der Rat eine bindende Bürgerbefragung durchführen müssen, deren Ergebnis das weitere Vorgehen entschieden hätte und das dann politisch umgesetzt worden wäre.

      Öffentlichkeitsarbeit:
      Es werden diverse profilierte Fachleute nach Plettenberg geholt werden, um die Bürgerschaft eingehend über die Propagandaveranstaltungen von Sepa und Stadtrat zu informieren.
      Dr. Pump-Uhlmann, Co-Autor von Angriff auf die City, hat bereits zugesagt, Ort und Datum werden noch bekannt gegeben. Weitere Fachexperten sind angefragt.

      Absprache der Kritikfähigkeit
      Da ich nicht nur in Plettenberg wohne, sondern auch in Frankreich wurde mir an den lokalen Stammtischen schon die Kritikberechtigung am My-Center abgesprochen, obwohl ich in Plettenberg geboren bin, über dreißig Jahre in Plettenberg gelebt habe und heute noch Eigentümer des DEKA-Hauses am Umlauf bin.
      So zeigt sich das Argumentationsnievau der Befürworter, die (noch?) an den Stammtischen die Lufthoheit haben, wie wäre es zur Abwechslung mal mit ein paar vernünftigen inhaltlichen Argumenten?
      Ich würde diesem Stammtisch-Stuss sofort zustimmen wollen, wenn mich die Stadt Plettenberg (per Ratsbeschluss?) von meiner Steuerpflicht in Plettenberg befreien würde.

      Liebe Mitbürger,
      beteiligen Sie sich an diesem Forum, lassen Sie nicht einschüchtern und lassen Sie sich nix mehr erzählen, fangen Sie an selber was zu erzählen und zu schreiben. Sagen Sie ihre Meinung egal was und wie sie ist. Machen Sie sich nix aus Ihrer Rechtschreibung (das ist auch nicht meine Stärke) oder was auch immer. Legen Sie einfach los.
      Nur eine starke (Gegen-)Öffentlichkeit hat überhaupt eine Chance diesen Schaden von Plettenberg abzuwenden. Und wenn Sie für das Center sind, macht auch nix, Sie sind herzlich willkommen, schreiben Sie ebenfalls und nennen Ihre Gründe.

      Also, auf bald an in diesem Forum!
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