Zwischenergebnis: Das Gespräches mit Volker Vorwerk am 30.9. im K 16

      Zwischenergebnis: Das Gespräches mit Volker Vorwerk am 30.9. im K 16

      Hr. Vorwerk hatte mir am 29. noch einmal geschrieben und darauf verwiesen, dass ich mich von seiner Neutralität und Allparteilichkeit sozusagen am 30. 9. überzeugen könne, abgesehen davon war ich zu diesem Termin auch nicht eingeladen worden.
      Es sei nur am Rande vermerkt, dass der Begriff Allparteilichkeit und seine Übereinstimmung mit und seine Unterschied zur Neutralität im Wesentlichen von der Heidelberger Gruppe um Helm Stierlin entwickelt wurden, deren Mitglied ich fast dreißig Jahre war.

      Herr Vorwerk würde den engagierten Bürgern (und auch sich selbst) das Leben erheblich erleichtern, wenn er von vornherein bzgl. der Überweisungsrichtungen und Kontaktaufnahmerichtungen u.v.a.m. totale Transparenz herstellen würde und dbzgl. Fragen nachvollziehbar beantworten würde, wenn er im Impressum von Bürgerwissen die Rechtsform ausweisen würde und einen lückenloseren Lebenslauf publizieren würde aus dem seine Entwicklungen und Verortungen deutlicher ables- und nachvollziehbar wären. Wer hat sich wann zuerst mit wem Kontakt aufgenommen bzgl. der Baumschutzaktion u.v.a.m.. Wie dem auch sei.

      Die Auguren aus Plettenberg berichteten, dass sich Hr. Vorwerk im Gespräch am 30.9. verlautet habe, das er kein Mitglied in einer Partei sei sich Hr. Vorwerk neutral und allparteilich verhalten habe, sowie und den engagierten Baumschützern Informationen geliefert habe , wie sie ihre Inititative zum Baumerhalt erfolgreich weiterverfolgen können und natürlich auch welche Formalien sie dabei zu beachten hätten.
      Dafür sein Hrn. Vorwerk an dieser Stelle und gerne auch von mir mein explieziter Dank abgestattet!
      Also vielen Dank Hr. Vorwerk für ihre Gespräch bei den Baumschützern am 30.9..


      Die Frage, ob Hr. Vorwerk jemals in seiner Biographie in einer Partei war, wurde nicht geklärt.
      Hr. Vorwerk sei auch noch einmal darauf aufmerksam gemacht, wer von BM und Rat als Nachfolger für einen allseits geachteten, aber jüngst verstorbenen Bürger engagiert wird, sollte sich gerade der engagierten außerparlamentarischen Bürgerschaft anders präsentieren als es gelaufen ist.
      Das gilt insbesondere in solchen politischen Kontexten in denen ein Stadtrat über Jahre um nicht zu sagen Jahrzehnte eine parteipolitisch organisierte Begünstigten-Wirtschaft etabliert hat, aus dem Rat Klassenkampf gegen vielen Bürgergruppen betrieben wurde und jahrelang alle Bemühungen der engagierten Bürgerschaft bzgl. Partizipation (von auf Augenhöhe ganz zu schweigen) rigide und unwirsch unter ständiger Abwehr und Abwertung der kritischen Bürger vom Tisch gewischt wurden.
      In einem solchen kommunalen Kontext ist das politische Klima zwischen Stadt und Bürgerschaft (und zwar durch die politischen Initiativen, die politischen Entscheidungen und den politischen Handlungsstil der Stadt!) nachhaltig vergiftet worden. Diese gravierenden Störungen der politischen Atmosphäre sind nicht durch den Wechsel eines Bürgermeister vergessen, wiedergut gemacht oder gar geheilt.

      Es kommt ferner hinzu, dass diese lokalpolitische Atmosphäre und deren Entscheidungen in alternativlose bundes- und europaweite politische Richtungsentscheidungen eingebettet waren (vgl. u.a. Tiefer Staat Hypothese), deren gedanklichen Sperrgebiete mit der Bundestagswahl 2017 spürbar entabuisiert wurden. Die Ergebnisse der Bundeswahl 2017 sind die symbolische Reaktion auf eine Duldungsverlängerung dieser politischen Atmosphären. Diese Entwicklungen werden auch ihre Rückwirkungen bis auf die Lokalpolitik in Plettenberg haben, da sind zukünftig andere Beziehungsangebote an die Bürger gefragt.