Der städtisch bestallte Kuhhandelsbeauftragte Volker Vorwerk?

      Der städtisch bestallte Kuhhandelsbeauftragte Volker Vorwerk?

      Anlass und Vorgeschichte
      Seit einigen Wochen ist eine Bürgerbewegung u.a. bei Change.org online, die sich für den Erhalt des im wahrsten Sinne des Wortes gewachsenen Stadtbild einsetzt. Es geht um den Baumbestand am Plettenberger Kirchplatz und in der Fussgängerzone. Neben der Online Bewegung gibt es Listen, in denen man sich per Papier eintragen kann. Bisher sind über 1.200 Unterschrift zur Bewahrung des Baumbestandes und des gewachsenen Stadtbildes zusammen gekommen.

      Isek und die Sichtachsen
      Im Rahmen des ISEK Programmes zur Erneuerung der Plettenberger Altstadt soll nun nach den Planungen ordentlich (ab-)geholzt werden, durch den Baumbestand nicht behinderte Sichtachsen will man hier schaffen. Andere Komunen fördern und schützen ihr gewachsenes Stadtbild, Plettenberg will holzen.
      Sichtachsen ist auch eine der scheinbar harmlosen und wohlklingenden Vokabeln und Versprechungen aus dem aggressiven Arsenal der postdemokratischen Stadtplaner in der Fassadendemokratie.
      Zuletzt wurden Achsen im politischen Zusammenhang als die faschistischen Achsenmächte bekannt. Dementsprechend spielten Sichtachsen nicht nur in der höfischen Schlossarchitektur und der Landschaftsgärtnerei eine Rolle, sondern insbesondere in der faschistischen Bombast- und Aufmarscharchitektur, wie bspw. dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände, damit sich die politische Witzfigur Hitler mgl. vielen Zeit- und Parteigenossen sichtbar präsentieren konnte.

      Diese starke Bekundung des Bürgerwillens zur Baumerhaltung und des gewachsenen Stadtbildes ist dem Bürgermeister und vielen (nicht allen!) Rathäuslern natürlich ein Dorn im Auge.

      Wie Volker Vorwerk nach Plettenberg kam
      Nun haben Bürgermeister und Rat den städtischen Moderator Volker Vorwerk seiner privaten Firma Bürgerwissen auf die Initiatoren der Bürgerbewegung zum Erhalt der Bäume angesetzt, oder hat Hr. Vorwerk das selber aus freien Stücken gemacht? Es dürfte auch klar sein, dass Hrn. Vorwerks Honorare nicht aus den Taschen des Bürgermeisters oder den Privatschatullen der Rathäuslern bezahlt werden, sondern aus den Steuerabgaben der Bürger bezahlt werden. Die Bürger berappen selbst dafür, das ein Moderator gegen ihre Interessen und im Sinne der BM und Ratssziele Kuhhandelsvorschläge lancieren will. Das ist doch eine saubere Sache.

      Die Beratungsindustrie aus den eigenen Reihen der Fassadendemokratie
      Natürlich kommt die in diesem Abschnitt auch beschriebene Seuche, wie alles Gute aus der amerikanischen Fassadendemokratie. Es ist bekannt, wie sich bspw. scheinbar regierungsunabhängige Firmen wie Halliburton im Nahen Osten durch Regierungsaufträge auf Kosten der Steuerzahler eine goldene Nase verdient haben. Pro Forma sind diese Firmen regierungsunabhängig. Schaut man etwas hinter die Fassade, dann offenbart sich fix, dass es sich sozusagen um verlängerte Ausläufer des sogenannten Tiefen oder Dunklen Staates handelt. Bei Halliburton steckte u.a. bspw. Verteidigungsminister Dick Cheney dahinter.
      Nachdem dieses Prinzip der staatlich organisierten Bürgerverarschung bestens funktionierte, wurde diese Prinzipien von Hardware- und Sicherheits-Dienstleistern auch auf die Sparte der Software- und Beratungsdienstleister ausgedehnt.
      Und auch in Europa und speziell in Deutschland fanden diese Firmengründungen schnell begeisterte Anhänger im Kreis der selbsternannten Demokraten.
      Verdiente und ‘vertrauenswürdige‘ Parteimitglieder wurden in den unterschiedlichen Parteien rekrutiert und mit der Gründung solcher Beratungsfirmen beauftragt. Dabei ging man häufig so dummdreist und schlampig vor, dass man es noch nicht einmal für nötig hielt, dass diese ‘Kanalarbeiter‘ zur Wahrung ihrer Scheinneutralität aus den Parteien austraten.
      An dieser lässigen Dreistigkeit lässt sich ablesen wie in der Fassadendemokratie die Hebel der Macht bedient werden. Und wenn die Bürger dann mal den Mund aufmachten, dann hiess es: „Alles Quatsch, Verschwörungstheorien von durchgeknallten Spinnern.“ Mittlerweile ist es leider nur vielfach bewiesen worden, dass nicht die Bürger die verschwörungstheoretischen Spinner waren, sondern die Fassadendemokratie die superdreisten Bürgerverarscher sind.

      Ist oder Volker Vorwerk nun in einer Partei oder nicht? Und wenn ja, in welcher?
      SPD geborene Firmen agieren häufig in SPD dominierten Regionen, CDU geborene Firmen agieren häufig in CDU dominierten Regionen usw.. Und auch wichtig ist dabei, dass das Handytarifsystem erfüllt wird, soviel undurchschaubare Angebotsfülle, dass kein Bürger ohne tagelange Recherchen blickt was und wie hinter den Kulissen die Fäden gezogen werden.
      Wie auch immer, Tatsache ist, dass der städtisch bestallte Kuhhandelsbeauftrage Volker Vorwerk sich bis heute nicht bemüßigt fühlte überhaupt irgendeine Auskunft auf diese deshalb u.a. entscheidende Fragen zugeben:
      Ob er je Mitglied in einer Partei war oder ist und wenn ja in welcher?
      Er könnte dass ja fix dementieren, wenn dabei nicht die Gefahr bestünde, dass er beim Lügen erwischt würde, wenn es so wäre. Gibt er es allerdngs zu, wenn es wahr wäre, dann ist seine angebliche Neutralität eine Chimäre. Es stellte sich dann die Frage, ob er eine „ferngesteuerte Unterhose“ seiner städtischen Auftraggeber wäre. Der angebliche Markenkern Neutralität, Transparenz und überparteiliche Unabhängigkeit seiner Firma Bürgerwissen wären dann offensichtlich hinfällig geworden. Dann würde sich Hr. Vorwerk unter dem mythologischen Deckmantel der Neutralität auf Kosten der Bürger im Namen seiner Auftraggeber der Stadt eine goldene Nase verdienen? Ist das denkbar oder wie abgefahren wäre das denn? Und für wie blöde würden dann mal wieder die Bürger gehalten? Oder ist es eben gar nicht so? Dann könnte Hr. Vorwerk (s)eine Nicht-Parteimitgliedschaft über die Zeitdimensionen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft doch mal fix und eindeutig bspw. ducrch eine eidestattliche Erklärung klarstellen.

      Kurze Historie der Bürgerbeteiligung in Plettenberg
      Dieses Forum berichtet seit Jahren, dass in der Vergangenheit alle Bestrebungen aus der Bürgerschaft bzgl. einer Bürgerbeteiligung von dem ehemaligen Bürgermeister Müller und dem Rat unwirsch vom Tisch gewischt wurden. Hier nur der Hinweis auf einen der vielen Berichte: Click.

      Auf nachhaltige Initiative des allseits geschätzten und geachteten Plettenberger Stadtplaners Rüdiger Rahs mussten sich BM und Rat 2017 schließlich auf das Abenteuer einer Bürgerbeteiligung einlassen. Bedauerlicherweise verstarb Rüdiger Rahs urplötzlich bevor es richtig losging mit der Bürgerbeteiligung.

      Das war nun die große Stunde unserer städtischen Particitainmentfachleute, denn nun wurde in Windeseile Volker Vorwerk und seine Privatfirma Bürgerwissen ein bekannter ‘Kanalarbeiter‘ zur scheinbar sanften Durchsetzung der Interessen von Städten und Verwaltungen in Plettenberg als Moderator der strukturierten Bürgerbeteiligung bestallt.

      Andere qualifizierte Moderatoren wurden, wie gewohnt in die Tonne gehauen
      Andere Wünsche nach einem neutralen und sachkompetenten Moderator, die aus den Reihen der Teilnehmer der Bürgerbewegung hervorgingen, wie bspw. Prof. Dr. C. Leggewie wurden ganz im bekannten Stil der Stadt lässig vom Tisch gewischt bzw. Klaus Leggewie wurde sicherheitshalber gar nicht erst angefragt.
      Prof. Leggewie hatte für eine recht übersichtliche Summe angeboten in Plettenberg eine Bürgerpartizipation auf Augenhöhe zu installieren und gleichzeitig in ihren Effekten beforschen zu lassen. Das wäre endlich einmal die Gelegenheit gewesen, dass die Stadt Plettenberg positiv und wirklich bürgerpartizipativ aufgefallen oder aufgetreten wäre, einschließlich einer seriösen wissenschaftlich-empirischen Beforschung.
      Aber nix da, die Stadt ist ja nicht so blöd und lässt sich bei ihren Particitainment Gags auch noch wissenschaftlich neutral und ergebnisoffen über die Schulter schauen, wo kämen wir bzw. die Stadt dahin? ‘Wissenschaft‘ ist in Plettenberg nur in Form von gekauften Gutachten willkommen, die die Standpunkte der Stadt vertreten.

      Es war vielen leidgeprüften Bürgern natürlich klar, dass es der Stadt nicht um seriöse Bürgerbeteiligung auf Augenhöhe ging, sondern um einen Particitainment PR-Gag, der die Bürger in eine Rolle positioniern soll, bei der die Bürger keine nachhaltigen strukturellen Einflussmöglichkeiten haben und schon gar nicht auf Augenhöhe, sondern nur als ‘Legitimationsvieh‘ zur scheinbar bürgerbeteiligten Absegnung der Ratsbeschlüsse dienen sollten. Als Moderator für diese Konstruktion zur Steuerung des ‘Legitimationsviehes‘ im Rahmen der strukturierten Bürgerpartizipation (dieser Kunstbegriff sagt doch eigentlich schon alles) wurde jener Volker Vorwerk bestellt und bestallt.
      Man kann dann nur argwöhnen, dass es Hrn. Vorwerk`s inoffizielle Aufgabe war keine neutrale und ergebnisoffene Moderation und schon gar keine im Interesse der Bürger zu applizieren, sondern im Sinne seiner Auftraggeber. Er sollte ganz im Sinne der Produkte des gleichnamigen Staubsaugerherstellers Vorwerk, die aus Sicht der Stadt nicht tauglichen Bürgerbegehren aufsaugen und möglichst geräuscharm neutralisieren, sozusagen als fleichgewordener Vorwerk „Kobold“. Unumgänglich wichtig ist dabei aber, dass der wahre Schein von Transparenz und ergebnissoffener Moderation gewahrt wird.
      Eine postdemokratische Variante von Hans Vaihinger'sPhilosophie des Als Ob“? Fassdendemokratischer Fiktionalismus? Wes Brot ich ess, des Lied ich sing? Eine Hand wäscht die andere?

      Der Grund meiner Anfragen an Hrn. Vorwerk und die Organisation Bürgerwissen
      Das schien mir Grund genug Hr. Vorwerk bzgl. seiner Organisation Bürgerwissen seiner Person und seinen Mitarbeiter in Form einer Bürgeranfrage einige Fragen zu stellen.
      Ich war darüber gestolpert, dass sich im Impressum von Bürgerwissen (bezeichnender Weise) keine Angaben über die Rechtsform der Organisation fanden.
      Dadurch stellte erst einmal heraus, dass es sich bei Bürgerwissen nicht etwa um einen gemeinnützigen Verein, eine Stiftung oder v.a.m. handelt, sondern um die private BGB Firma von Hrn. Vorwerk.
      Meine Fragen an Hr. Vorwerk finden Sie im Anschluss und aus rechtlichen Gründen nur die zusammengefassten Einlassungen von Hr. Vorwerk. Durch diese Klärungsprozess und die bisher nicht beantworteten Fragen wurde mehr als deutlich in wessen Auftrag Volker Vorwerk welche Muster und Spiele zu wessen Vor- und wessen Nachteil in Plettenberg treiben soll.

      Informelle Äußerungen aus dem Rat
      Mittlerweile ist auch aus informellen Quellen durchgesickert, wie abwertend sich einige (nicht alle!) Ratsmitglieder zu dieser Bürgerbewegung zum Baumerhalt positionieren. Soweit auch nichts Neues aus dem Rathaus. Neues aus dem Rathaus gibt es nur in sofern, als BM Schulte seinen Mitarbeitern im Rathaus in einem internen Ukas einen Maulkorb umgehängt hat, weil ihm bspw. selbst die ratsunkritische Heimatzeitung zu scharf ist.

      Die erneut schaurige Rolle der Heimatzeitung als Ratspressewesen
      In bekannter Manier hat sich die (mtlw. verkaufte) ‘Heimatzeitung‘ Süderländer Tageblatt (im Volksmund ‘Käseblatt‘ genannt) in Person des in diesem Forums auch schon bekannten Journalisten Sebastian Schulz,
      der Sache der Bürgerbekundung angenommen. Hr. Schulz blässt gerne mit viel Wind seine Backen gegen die Bürger auf, wenn er dann schriftlich um Stellungnahme gebeten wird, da ‘verpisst‘ er sich mgl. fix, geht auf Tauchstation und zelebriert den Totstellreflex. Da hält er seine sonstige große Klappe lieber mal geschlossen und hofft das Gras über seine Attacken wächst.

      Pressespiegel des Rates
      Wie aus dem Pressespiegel des Rates hervorgeht, versucht das Süderländer die Bürgerbewegung zum Baumerhalt gleich in verhandlungsbereite (also gute) Bürger und klare (also böse) Bürger aufzuspalten. Zu dieser schrägen Presseberichtserstattung hat sich der angeblich so neutrale Moderator Volker Vorwerk natürlich noch mit keinem Wort geäußert oder gar die parteiliche Berichterstattung der Heimatzeitung getadelt oder gar in ihre Schranken gewiesen. Klar, die Presse ist frei und darf zumindest ungefiltert schreiben, was den Herrschenden so am Herzen liegt und dient.
      Ein weiteres Indiz für verbrannte Neutralität des Moderators Vorwerk?
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      Meine Mail vom 29. 10. an Herrn Vorwerk:

      Sehr geehrter Herr Vorwerk,
      Sie fragen mich in Ihrem letzten Satz, welche Anlässe Ihre Neutralität in Frage stellen würden.
      Daraus schließe ich, dass Sie meine Argumentationen nicht sorgfältig oder gar nicht gelesen haben, sonst würden Sie bzgl. Ihrer Neutralität(sverletzungen) nicht auch noch bei mir nachfragen.
      Haben Sie es wirklich nicht verstanden oder ist das strategische Scheinheiligkeit im Sinne eines dumm stellen, oder ist das einfach professionelle Inkompetenz oder unreflektierte Nibelungentreue zu ihren Auftraggebern?

      Aber ich kann Ihnen am Beispiel Ihrer heutigen ‘Antwort‘ auch ganz fix bzgl. Ihrer ‘Neutralität‘ auf die Sprünge helfen:
      Wer, wie Sie, schreibt, er könne die Fragen einer Bürgeranfrage von einem Bürger der Stadt, in der er als der öffentlich stadtbeauftragte Partizipationsmoderator bestallt ist, nicht angemessen beantworten und stattdessen Konzeptbroschüren anfügt und das als Beantwortung einer Bürgeranfrage nach seiner Organisation und seinem Tun verstanden haben möchte, muss sich in der Tat keine weiteren Gedanken und Schmerzen um seine Neutralität machen.
      Wer weiter die ‘Gallionsfiguren‘ einer Bürgerbewegung zu Hause anruft, um auszuloten, welchen politischen Kuhhandel er im Sinne seiner Auftraggeber lancieren könnte und dabei die über 1.000 klar positionierten Bürgerstimmen zu umgehen (um nicht zu sagen zu hintergehen) versucht, der muss sich in der Tat noch weniger Gedanken um seine Neutralität machen. (Ich hoffe Sie haben mitbekommen, dass meine vorherigen Bemerkungen eine milde ironische Färbung haben.)

      Denn, wer solches tut und bereits manches mehr getan hat (um höflicherweise nicht gleich die Vokabel „verzapft hat“ zu verwenden) und dabei offensichtlich nicht die leisesten Fragen, die zartesten Selbstzweifel von angemessenen Skrupeln ganz zu schweigen bzgl. der Neutralität seiner Moderatorentätigkeit erkennen lässt, der scheint davon überzeugt zu sein, dass zu seiner selbstschützenden Schmerzbefreiung eine fest gefügte Denk- und Gefühlspanzerung unumgänglich ist, mit der dann seine Moderatorenfeld unwidersprochen beackern will. Die israelische Soziologin Eva Illouz analysierte diese Schutzmechanismen und ihre strategischen Konfigurationen auf das Trefflichste.

      Nun spielen solche scheinbar undurchdringliche Panzerungen geschichtlich schon im deutschen Nationalmythos, dem Nibelungenlied, den Ausgangspunkt unheilvoller Verkettungen öffentlicher Angelegenheiten (siehe oben Nibelungentreue).
      Allerdings stellte bspw. die konservative Politikwissenschaftlerin S. Tönnies schon im Jahre 2000 fest, dass solcherlei kennzeichnende Negativ-Merkmale als Kompetenzprofile heutiger Politkasten und ihres erweiterten personellen Umfeldes weit verbreitet sind. Was dazu bereits 1959 C. W. Mills in seinem Klassiker ‘The Power Elite‘ geschrieben hat, werden Sie sich sicher- oder hoffentlich durch eigene Lektüre angeeignet haben.
      Und schon 1981 erschien von der Mailänder Gruppe um M. Selvini et al. der Meilenstein-Artikel zum Thema Neutralität im Beratungsgeschäft: Hypothesizing — Circularity — Neutrality: Three Guidelines for the Conductor of the Session. Seitdem sind immerhin schon über 35 Jahre vergangen. Übersehen Sie noch nicht einmal das Theoriefeld und die praxisorientierte Anwendungsklassiker bzgl. Neutralität, in denen die Regeln, Pflichten und Unterlassungen für Moderatoren schon vor vielen Jahrzehnten abgesteckt wurden?
      Sie wissen auch, dass diese Literaturhinweise beliebig erweiterbar sind, desto erstaunlicher und schwer nachvollziehbar erscheint Ihre Nachfrage bzgl. Ihrer Neutralität(sverletzungen), die auf vollständige Ahnungs- und Schmerzlosigkeit schließen lassen kann.
      Deshalb hatte ich Ihnen in meiner ersten Mail u.a. freundlich und höflich die Frage nach ihren theoretischen Verordnungen und praktischen Weiterbildungen gestellt. Nun scheint sich abzuzeichnen und erklärbar zu werden, warum darauf bisher keine sachkompetenten Auskünfte von Ihnen gekommen sind, denn ausser Drucksachenanhängen und ausser einem Vakuum scheint da wenig bis nichts vorhanden zu sein oder wie bitte?

      Jenseits Ihrer mgl. Kenntnisstände oder eben auch nicht in Bezug auf Kompetenz- und Funktionsprofile von politischen Entscheidungseliten und bzgl. Neutralität von Moderatoren, darf ich Sie deshalb in diesem Zusammenhang daran erinnern, dass Sie zwar von dem BM, dem Rat, also der Stadt Plettenberg und ihren Organen als Moderator bestallt wurden, aber dass ihre Honorare von den sauer verdienten Steuerabgaben der Plettenberger Bürger bezahlt werden.
      Wenn Sie also schon weiter Ihre Neutralität durch mangelhafte Ergebnisoffenheit verletzen wollten, dann sollten Sie das zumindest im Sinne der Zahl der Bürger tun, die sich durch mtlw. weit mehr als 1.000 Unterschriften zu dem Erhalt der Bäume positioniert haben. Aber Sie gehen bisher genau den umgekehrten Weg und handeln nicht im Sinne Ihrer Geldgeber, sondern nach den Zielwünschen Ihrer Auftraggeber, die sich Ihre Honorare bei den Bürgern ‘zwangsentliehen‘ haben. Die ‘Rückerstattung der steuerlichen Zwangsentleihungen‘ erfolgt dann bei den Bürgern eben u.a. durch ihre Moderationsleistungen im Sinne der Steuerbegünstigten. Das ist bei einer Wahlbeteiligung von 39 % in Plettenberg zwar leider immer noch legal, aber längst nicht mehr legitim oder gar schicklich.
      Können Sie diesem ziemlich übersichtlichen Argumentationsstrang folgen und den mit ihren Neutralitätsverletzungen in Beziehung bringen oder muss ich dazu noch deutlicher werden?

      Wenn Sie schon keine ausbalancierte und ergebnisoffene Neutralität hinbekommen, wie Ihren schriftlichen Einlassungen und vor allen Dingen Ihren Taten zu entnehmen ist, dann ist es so, dass Sie sich als ergebnisgebundener Erfüllungsgehilfe der Ziele der Stadt verstehen und eben nicht Ihrer Geldgeber, den Bürgern. Ihre Positionierung im Sinne ihrer Auftraggeber spricht zwar für sich, aber eben nicht für Sie und Ihr professionelles Tun und schon gar nicht für Ihre Neutralität, jenseits aller Ihrer dbzgl. Kenntnisstände und Kompetenzbefunde.

      Ich werde die weitere Auseinandersetzung mit Ihnen von nun an öffentlich führen, Sie können sich dann daran gerne beteiligen oder auch nicht. Falls Sie sich beteiligen wollten, müssten Sie allerdings etwas sachkompetentere Antworten liefern als bisher. Da müssten Sie schon dann etwas mehr für die Steuergelder der Bürger leisten als angehängte Prospekte und Drucksachen und Telefongespräche zum Ausloten der Kuhhandelsbegehren ihrer politischen Auftraggeber. Es handelt sich doch hier nicht um einen Baumhandels Basar oder eine Baumtauschbörse, sondern um ernsthafte und zahlreiche Willensbekundung aus der Bürgerschaft zur Bewahrung des Stadtbildes.

      Mit besten Grüßen

      Prof. em. Dr. Peter-W. Gester, Dipl.-Psych.
      Herr Vorwerk antworte mir am 28.9. auf meine vorherige Mail, dass es ihm leid tue, wenn ich mich von ihm nicht ernstgenommen fühle. Aber dann setze Hr. Vorwerk im Sinne des nicht Ernstnehmens noch eins drauf und zwar in dem Sinne, dass er als Beantwortung meiner Bürgeranfrage sieben Broschüren und Drucksachen über seine Firma anhängte, die aber leider die von mir gestellten Fragen nicht beantworteten. Dementsprechend teilte mir VV (Volker Vorwrk) auch frank und frei mit, dass es ihm aktuell nicht möglich sei meine Büregeranfragen angemessen zu beantworten.
      In einem letzten Satz frage er noch, dass es ihn interessieren würde, welche Anlässe seine Neutralität in Frage stellen würden.
      Darauf habe ich ihm am 29. 9. eine deuteliche Antwort zukommen lassen.

      Meine MAil an Herrn Vorwerk vom 25.9. 2017

      Meine Mail an Hern Vorwerk vom 25.9. 2017

      Sehr geehrter Herr Vorwerk,
      vielen Dank, dass Sie nun selbst während Ihrer Zeit im Wahlvorstand zur Bundestagswahl die Zeit gefunden haben, auf meine Schreiben zu antworten und gleich entschieden haben, welche Frage beantwortungsrelevant sein sollen und welche nicht.

      Ich erachte es meinerseits (gerade wiederum bei Ihrer Organisation und Ihrer Rolle in Plettenberg) als befremdlich, wenn die Antworten auf eine Bürgeranfrage vom Moderator nicht nur selbstständig in ihrer Relevanz ausgelesen und zusammengestrichen werden, sondern selbst die (auch noch weitgehend nichtbeantwortenden) Antworten kürzer sind als die Länge einer Bürgeranfrage. Das lässt bzgl. Ihres Beziehungsangebotes an die Bürger, Ihrer Partizipationskonzepte, Ihrer Neutralität und Ihrer Transparenzmodelle, Ihres Demokratieverständnisses und Ihrer Professionalität einige Schlüsse zu. Das könnte eine Illustration der negativen Moderne sein.

      Ich fühle mich höflich ausgedrückt von Ihrem Antwortverhalten und dem Inhalt Ihrer Antworten nicht ernst genommen, sondern von Ihrer Antwort wie eine lästige Fliege vom Tisch gewischt. Sie werden vielleicht nachvollziehen können, dass meine Identität nicht mit der einer lästigen Fliege identisch ist. Es stellt sich dann nur die Frage, warum Sie sich erlauben, mir durch Ihre Antwort ein solches Beziehungsangebot zu unterbreiten.

      Deshalb möchte ich Ihnen zur Vermeidung von Missverständnissen noch einmal den zentralen Punkt und den Ernst meiner Bürgeranfrage darstellen und Sie damit gleichzeitig bitten, mir zukünftig auch dementsprechende ernsthafte Antworten zu liefern, wenn Sie Wert darauf legen sollten, in Ihrer Moderatorenrolle in Plettenberg weiterhin akzeptiert und ernstgenommen zu werden, denn es geht in Plettenberg nicht darum, ob Sie von Ihren Auftrag- und Geldgebern dem Rat und der SPD akzeptiert werden, sondern darum, dass Sie von allen Bürgern akzeptiert werden und da haben sich mtlw. von einigen Seiten erhebliche Zweifel an Ihrer Neutralität ergeben.

      In jahrzehntelanger eigener Berufserfahrung habe ich gelernt, dass bei Mehr- oder Vielpersonenprojekten und Vielpersonenmoderationen (gleich welcher Art und welchen Anlasses) die Transparenz und Neutralität des Moderators (und seines Kontextes) das entscheidende Wirkungsgewicht herstellen und zwar deshalb, weil das über den Vertrauenskredit, der dem Moderator entgegengebracht wird, entscheidet. Dies gilt insbesondere bei Moderationen in politischen Anwendungsfeldern. M.a.W. hat der Moderator nicht genügend Neutralitätsgewicht angesammelt, dann wird sein Neutralitätsgewicht als zu leicht gewogen.
      Über das Vertrauen in einen Moderator entscheidet deshalb nicht der Moderator, sondern der Moderator genießt zunächst einen Vertrauenskredit und muss diesen ideellen Vertrauenskredit durch die Neutralität seiner Moderationstätigkeit rechtfertigen und nachträglich erwerben bzw. zurückzahlen.
      Es ist Ihnen auch bekannt, dass die Politiker (und damit auch deren personelles Umfeld, zu dem Sie gehören) zu den Berufsgruppen, wie Versicherungsvertreter, Gebrauchtwagenhändler, Banker und Journalisten gehören, die wenig bis kein Vertrauen in der Bevölkerung genießen. Deshalb müssen gerade Sie stets das Vertrauen der Bevölkerung erwerben. Da in der Politik mtlw. nur noch Personen und keine Programme oder Parteien gewählt werden (mit Ausnahme der AfD), gilt gerade die persönliche Integrität und Neutralität als das entscheidende Kriterium für einen Politmoderator.

      Gleihwohl entscheidet über das Vertrauen in einen Moderator u.a. seine Neutralität eben nicht nur das Thema und die Inhalte der Moderation, sondern seine persönliche Integrität beruht insbesondere folgende Faktoren:
      • die Vorgeschichte einer Moderation,
      • wie und von wem der Überweisungsmodus initiiert wurde,
      • von wem die Beauftragung des Moderators im Namen von wem vorgenommen wurde,
      • wie und von wem der Moderator bezahlt wird,
      • ob alle Beteiligten (und insbesondere die betroffene Bürgerschaft) mit der Moderation einverstanden waren,
      • ob der Moderator von allen Beteiligten deren Einverständnis mit seiner Moderation eingeholt hat,
      • welche konkurrierenden Moderatorenanfragen es gegeben hat,
      • wie über diese entscheiden wurde,
      • dass jenseits der Moderation keine weiteren Interessensverquickungen zwischen Auftraggeber und Moderator bestehen,
      • welche weiteren Tätigkeiten der Moderator im gleichen Umfeld wahrnimmt,
      • wie nah bzw. fern sich Moderator und Auftraggeber politisch stehen,
      • dass es insbesondere keine parteipolitischen Verquickungen (Parteimitgliedschaften) gibt,
      • die Vita und dieTätigkeits- und Erfahrungshistorie des Moderators
      • sowie die unabhängige bzw. neutrale Einkommensstruktur eines Moderators
      • und die theoretische Verortung seiner Moderationsmodelle.
      • Ferner, ob der Moderator die unterschiedlichen Parteien seines Moderationsfeldes erkennbar neutral behandelt (als die Praxis seiner Moderation),
      • ob der Moderator ergebnisoffen moderiert,
      • oder er eben doch eine Tendenz in Richtung seiner Auftrag- bzw. Geldgeber erkennen lässt,
      • oder diese Tendenz in Richtung seiner Auftraggeber sogar selbstständig adressiert
      • und weitere Faktoren mehr.

      Schon wenn der Moderator gegen einzelne dieser Neutralitäts- und Transparenzanforderungen verstößt, kann es ganz schnell um seine Neutralität und damit um das Vertrauen in ihn und damit um seinen Wert als Moderator geschehen sein. Der Moderator ist dann als neutraler Moderator in dem konkreten Moderationskontext ‘verbrannt‘. Sollte das auch nur teilweise der Fall sein und sollten dann aus macht- oder parteipolitischen Gründen seine Auftraggeber an dem Moderator festhalten, dann erzeugt der Moderator keine tragfähigen Lösungen, sondern ganz im Gegenteil, jede seiner weiteren Aktionen wird zum Ausgangspunkt weiterer Eskalationen und Streitereien. Er befriedet dann Vorhaben oder Konflikte nicht mehr durch seine Neutralität, sondern er eskaliert und verschlimmert sie weiter.

      Da Sie im Wahlvorstand für die Bundestagswahl waren, wie Sie mitteilten, werden Ihnen die grundsätzlichen Zweifel vieler Bundesbürger an den herrschenden politischen Verhältnissen nicht verborgen geblieben sein und davon haben die Ergebnisse der gestrigen Bundestagswahl Zeugnis abgelegt. Millionen Bürgern geht es mit der Politik der selbsternannten Demokraten so, wie mir mit Ihrer Antwort auf meine Bürgeranfrage. Millionen Bürger fühlen sich vom Adressaten nicht mehr ernstgenommen und vertreten.

      Deshalb haben Millionen Bundesbürger Alternativen aus dem Angebotsspektrum gewählt oder nahmen erst gar nicht mehr an der Bundestagswahl teil, weil sie sich von diesem politischen System nicht mehr nur nicht vertreten, sondern aktiv bekämpft fühlen. Soweit die Wahlbeteiligung angestiegen ist, ist das nur den neu im Bundestag vertretenen Parteien zu verdanken und nicht den Parteien, die da bisher angeblich die Bürger vertreten haben.

      An dieser Stelle wurde eine Statistik über das ehrliche Wahlergebnis eingefügt, die hier im Anhang angehängt ist.

      Stellt man das Fake News und Post-Fakten bereinigte (also „ehrliche“) Ergebnis der Bundestagswahl in Rechnung, dann war die Gruppe der Nicht-Wähler fast so umfangreich wie die CDU.
      Die angestrebte Jamaika-Koalition (CDU, FDP, Grüne) ist dann eine Minderheitsregierung mit 40,9 Prozent und wenn man die SPD freundlicherweise noch dazurechnen würde, dann kommt der Kreis der selbsternannten Demokraten mal gerade auf 56,5 % aller Wähler (die ungültigen Stimmen müssen davon ebenfalls noch abgezogen werden), also bleiben es gerade mal so um die 50 %.
      Es kommt hinzu, dass insgesamt 80% der Bundesbürger mit dem Ergebnis der Bundestagswahl eher bis sehr unzufrieden sind.

      Auch Sie wissen, dass die Flüchtlingspolitik der selbsternannten Demokraten die AfD überhaupt erst bundestagsreif gemacht hat.
      Sie, Hr. Vorwerk, werden zudem auch wissen, wie sich der Ex-Verfassungsrichter Hr. Papier (und viele andere mehr) zum Thema Wahlbeteiligung und Legalität und Legitimität von Wahlen geäußert haben.

      Damit wurde gestern bei der Bundestagswahl auch jenseits der zuvor angeführten Neutralitäts-Prüfsteine über die grundsätzliche Neutralität aller Politmoderatoren im Lande entschieden. Wer also, so wie Sie voll Stolz die enge Vernetzung mit der Gruppe der selbsternannten Demokraten heraushängen lässt, kann bestenfalls noch von 50 - 56 % der Bundesbürger als neutral erlebt werden.

      Wenn ich nun jenseits dieses Bundeskontextes die oben zuvor angeführten Neutralitätsfaktoren Ihrer Moderationstätigkeit in Plettenberg auf den Prüfstand stelle, dann werden eben auch weitere erhebliche Zweifel an Ihrer Neutralität und Befähigung als Moderator in Plettenberg erkennbar.
      Ich darf übrigens meine Bürgeranfrage noch durch die Frage ergänzen, wie viel Sie denn für Ihre Moderatoren Dienste in Plettenberg bezahlt bekommen.

      In der frohen Hoffnung, dass meine dbzgl. Skepsis von Ihren zeitnahen und dieses Mal ernsthaften Informationen entkräftet wird, verbleibe ich

      mit freundlichen Grüßen

      Peter-W. Gester
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      Die Antwort von Herrn Vorwerk am 24. 9. auf meine erste Mail vom gleichen Tage war, das Herr Vorwerk mir sehr entschieden mitteilte, dass er nur solche Fragen beantworten wolle, die mit seiner Moderatorentätigkeit in Verbindung stünden.
      Weiter gab Hr. Vorwerk endlich einmal Auskünfte über die Rchtsform von Bürgerwissen und erklärte, das es sich nicht um einen Verein, sondern um eine BGB-Gesellschaft handeln würde.

      Zudem teilte Hr. Vorwerk bekannte Informationen von seiner Homepage mit er sei Diplom Soziologe und Diplom Chemiker sei und Bürgerwissen haben den biene Preis bekommen.
      Und das er sich sogar als Wahlvorstand für die Bundestagswahl eine Pause benutzt habe, um mir zu antworten.
      Meine Anfragen vom 20.9. und meine Erinnerung mit der Bitte um Reaktion vom 24. 9. 2017
      U.a. wurde meine Frage, in welcher Partei Hr. Vorwerk sei bis zum 29. 9. 2017 nicht beantwortet. Hr. Vorwerk tut aber so, als sei ihm diese Frage nicht gestellt worden.
      Ich gehen deshalb bis zu einer eindeutigen Äusserung von Hrn. Vorwerk davon aus, dass Hr. Vorwerk eine Parteimitgliedschaft hat und diese vmtl. in der SPD sein könnte.
      Es wäre Hrn. Vorwerk ja sonst ein leichtes diesen Neutralitäts- und Unabhängigkeitsbeweis zu liefern.

      Sehr geehrter Herr Vorwerk,
      auf mein Schreiben an Sie vom 20. 9. 2017 habe ich noch keine Reaktion von Ihnen erhalten, wenn ich nichts übersehen haben sollte.
      Ich kann es zwar verstehen, dass die Beantwortung meiner Anfrage eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, aber ich kann es weder verstehen noch gutheißen, wenn eine Organisation und Person, die vorgibt sich für Bürgeranliegen einzusetzen gerade bei einer Bürgeranfrage (und dann auch zur Transparenz und Neutralität Ihrer Organisation) durch Reaktionslosigkeit glänzt.

      Wenn die Beantwortung eines Schreibens nicht direkt möglich ist, dann versenden seriöse Organisationen zumindest eine Empfangsbestätigung einschließlich einer Zeitraumankündigung der Beantwortung einer Anfrage aus der Bürgerschaft.
      Selbst politisch bestimmte Behörden, die heute immer noch einem old school (also überholtem und rückwärtsgewandtem) Beziehungsangebot von Obrigkeitsstaatlichkeit gegenüber den Bürgern anhängen, reagieren heute (schon aus rechtlichen Gründen) nicht mehr mit Reaktionslosigkeit (Totstellreflex), sondern liefern zumindest zeitgerechte Empfangsbestätigungen von Anfragen; desto erstaunlicher ist die bisherige Reaktionslosigkeit Ihrer Organisation und Person.

      An Zeit scheint es Ihnen allerdings nicht zu mangeln, denn Sie haben in der vergangenen Woche immerhin die Zeit gefunden durch mehrere Telefonanrufe auf kritische Plettenberger Bürger einwirken zu wollen, daher wirkt ihre bisherige Antwortlosigkeit auf eine Bürgeranfrage umso verstörender und bizarrer.

      Nach meinem Informationsstand sind Sie am 30. 9. wieder in Plettenberg im Einsatz bzgl. Bürgeranliegen.
      Es wäre deshalb sehr nett, wenn zumindest bis dahin eine informative Antwort von Ihnen vorliegen würde, die dann rechtzeitig vor Ihrer nächsten Moderation zumindest den Bürgern über die Medien zur Verfügung gestellt werden könnte, die von Ihren Moderationen von Bürgeranliegen berührt bzw. betroffen sein werden.

      Mit freundlichen Grüßen

      Peter-W. Gester
      Prof. em. Dr. Peter-W. Gester, Dipl.-Psych.


      Am 20.09.2017 um 15:24 schrieb Peter-W. Gester <info@pwgester.de>:
      Sehr geehrter Herr Vorwerk,
      ich bin Bürger in Plettenberg, daher versuche mich gerade etwas über ihre Organisation buergerwissen.de zu informieren.
      Organisationen, die sich um die Moderation von Bürgeranliegen bemühen, sollten gewisse Standards- und Anforderungen von Transparenz erfüllen.
      Die dbzgl. Informationen auf der Homepage ihrer Organisationen sind nicht vollständig erhellend.
      Wären Sie deshalb freundlicherweise so nett und würden mir jenseits der Informationen auf der HP weitere Informationen zu kommen lassen und mir bitte folgende Fragen beantworten.
      Aus dem Namen ihrer Organisation buergerwissen.de schließe ich, dass ihre Organisation, sowohl dem Wissen, als auch den Bürgern verpflichtet zu sein scheint, daher gehe ich auch davon aus, dass Sie es mit Freude zur Kenntnis nehmen, wenn die Bürger sich interessieren und ‘es‘ wissen wollen und Ihnen meine Fragen deshalb willkommen sind.

      Historie der Organisation
      Auf wessen Initiative hat sich auf Anlass von wem die Organisation gegründet?
      Wie haben die Mitglieder zusammengefunden?

      Rechtsform
      Welche Rechtsform hat die Organisation?
      BGB Gesellschaft, GmbH, Verein, gemeinnütziger Verein, sonstige Rechtsformen?
      Sind Sie dementsprechend der Vereinsvorsitzende, der (aaleinige) Firmeninhaber oder wie ist das?
      Sind die Mitarbeiter von buergerwissen.de dementsprechend Voll- oder Teilzeitangestellte, Vereinsmitglieder, (freie)Mitarbeiter, Anteilseigner, Sonstiges?
      Gibt es eine (Umsatz-)Steuernummer?

      Mitgliedschaft
      Wie viele Mitglieder hat ihre Organisation?
      Wie kann man Mitglied ihrer Organisation werden?
      Wie hoch ist der jährliche Mitgliedsbeitrag oder gibt es (GmbH) Anteile?
      M.a.W. wie sind die innerorganisationalen Beziehungen zwischen den Mitgliedern/Angestellten gestaltet?
      Wo durch bestreiten die Mitglieder ihrer Initiative ihren eigentlichen Lebensunterhalt?
      Gibt es Lebensläufe der Mitglieder? Wo sind diese einsehbar?

      Innere Organisation der Organisation
      Wie oft treffen sich die Mitglieder, wo, wie lange, in welchen Zusammensetzungen zu welchen Zwecken?
      Welche sonstigen inneren Organisationsaktivitäten gibt es?

      Aus- und Weiterbildung der Mitglieder
      Welche Ausbildungen haben Sie und die Mitglieder ihrer Initiative absolviert, die sie zur Moderation von Bürgeranliegen befähigen?
      Wo und wann wurden diese Ausbildungen absolviert?
      Wer hat die Kosten dafür getragen?
      Halten die Mitglieder besondere Lizenzen oder gutachterlicher Qualifikationen usw. vor?
      Wenn ja, welche?
      Welche Partizipationsmodelle in Theorie und Praxis vertreten Sie und ihre Organisation?

      Geschäftsbericht, wirtschaftliche Verhältnisse
      Gibt es einen Geschäftsbericht, Bilanz, Einnahme/Überschussrechnung oder Solcherlei?
      Wie hoch ist der Gesamtumsatz von buergerwissen.de?
      Über welche Räumlichkeiten verfügt ihre Organisation?
      Sind diese Räumlichkeiten gemietet oder im Eigentum von buergerwissen.de oder sonstigen Organisationen oder Personen?

      Sachmittel
      Befinden sich Sachmittel und in welcher Form im Besitz oder im Eigentum ihrer Organisation?
      Haben Sie, und wenn ja welche externen Geldgeber, Sponsoren, Spender, in welcher Höhen?

      Rückmeldungen und Testimonials
      Haben Sie Rückmeldungen bzw. Testimonials der Projekte, die Sie beraten haben?
      Sind die auf ihrer Homepage angegebenen Projekte alle Projekte ihrer Organisation?
      Von welchen Mitgliedern ihrer Organisation wurden die jeweiligen Projekte in welcher Form und in welcher Frequenzen betreut?
      Wurden von den betreuten Projekten und wenn ja von wem, Spenden, Sachkosten oder Solcherlei an ihre Organisation getätigt?

      Kooperationen
      Mit welchen anderen Organisationen arbeiten buergerwissen.de zusammen?
      Mit welchen anderen Organisationen arbeitet buergerwissen.de explizit nicht zusammen?

      Auszeichnungen
      Aus welchen Gründen würde ihrer Organisation der BIENE Award verliehen?
      Gibt es dazu eine entsprechende Begründung, Laudatio, Gutachten?

      Mitglied in einer Partei
      Sind Sie oder andere Organisationsmitglieder von buergerwissen.de Mitglieder in einer Partei?
      Wenn ja, in welcher/n Partei/n?
      Wenn nein, welchem Parteienspektrum würde Sie buergerwissen.de und die einzelnen Mitglieder zu ordnen?
      Oder ist buergerwissen.de und die einzelnen Mitglieder parteipolitisch neutral oder überparteilich?
      Sind die Mitglieder von buergerwissen.de Mitglieder in bestimmten Netzwerken, Berufsverbänden bzw. Berufsinterssengruppen usw.?
      Wenn ja in welchen?

      Sonstige Fragen und Informationen
      Für alle weiteren Informationen, die nicht von meinen Fragen berührt wurden, bin ich Ihnen natürlich auch zu Dank verpflichtet und welche weiteren Fragen habe ich übersehen und ich Ihnen auch noch stellen sollen, damit ich ein vollständigeres Bild der kontextuellen Einbettung von buergerwissen.de bekommen würde?

      Mit freundlichen Grüßen und herzlichem Dank für die Mühe der zeitnahen Beantwortung meiner Fragen!

      Prof. em. Dr. Peter-W. Gester, Dipl.-Psych.