Die einfältige Echolalie der Plettenberger Heimatzeitung und das Geisterfahrer Syndrom

      Die einfältige Echolalie der Plettenberger Heimatzeitung und das Geisterfahrer Syndrom

      Zum Vortrag von Prof. Dr. Max Otte in Plettenberg hat die Heimatzeitung wieder ihre reflexartige Echolalie (unter Ausschaltung der Großhirnrinde) zelebriert. Warum macht die Heimatzeitung das? Hat sie eine Lizenz zum Blödeln, oder handelt es sich da um eine politisch tiefenstrukturelle Störung? Das soll reflektiert und eingeordnet werden.
      Zumal
      sich nun auf Nachfrage von Prof. Otte auch noch herausgestellt hat, dass dieses unsägliche Stammtischgesülze auch wieder nur auf Zuruf eines Redakteurs verzapft wurde, und der CvD (Chef vom Dienst) nicht mal am Ort des Geschehens war.
      Gelobt sei der Witz des Plettenberger Volksmundes, dessen Weisheit diese preisgekrönte Postille des ‘recherchierenden Qualitätsjournalismus‘ unbestechlich als das bezeichnet was es ist: ‘Käseblatt‘.


      Einige Bemerkungen zum Formenkreis spezieller psychiatrischer Diagnosen

      Echolalie
      und Echopraxie zählen zu den gravierenderen psychiatrischen Störungen, häufig als Folge eines krankhaften Schadens am ‘Zentralprozessor‘ der menschlichen ‘Bio-Hardware‘, m.a.W. mehr oder weniger heftige Dysfunktionen des Gehirns („Eyh Latte kaputt“ oder „War der/die schon in Frönspert auffe Funnyfarm?“) lauten dann häufig die rhetorischen Fragen in der Plettenberger Umgangssprache. Der Plettenberger Alltagsslang will damit zum Ausdruck bringen, dass die jeweils Betroffenen nicht mehr zu einer realitätsgerechten Wahrnehmung der Außenwelt im Stande sind. In solchen Fällen wird die realitätsgerechte oder zumindest realitätsadäquate Wahrnehmung durch die verstörten bzw. gestörten bis hin zu krankhaften Kapriolen Verwirungen (s)einer Innenwelt dominiert. Das kann beim Tourette-Syndrom, bei Schizophrenie, Morbus Alzheimer, Autismus und Mutismus der Fall sein.
      Es handelt sich bei Echolalie und Echopraxie um mehr oder weniger stupide, kommunikative Wiederholungen unter Umgehung der Großhirnrinde.
      Ein weiteres Leitsymptom dieser schweren psychiatrischen Krankheiten ist häufig auch die mangelnde Krankheitseinsicht. Zeitgenossen, die an diesen schweren neuro-psychisch bedingten Wahrnehmungsstörungen leiden, sind mitnichten der Auffassung, dass bei ihnen etwas nicht stimmen würde, sondern sie leiden am Geisterfahrer-Syndrom.

      Das Geisterfahrersyndrom

      Es geht ihnen wie beim bekannten Witz über den Geisterfahrer: Ein Geisterfahrer auf der Sauerlandlinie, der in den Verkehrsnachrichten von einem Geisterfahrer auf der A45 hört, ist der festen Überzeugung, dass dieser Warnhinweis falsch bzw. ungenügend sei, da er aus eigener Ansicht feststellt, das es nicht ein Geisterfahrer ist, der ihm entgegenkommt, sondern Hunderte. Werden dann solche Geisterfahrer zur Unfallvermeidung von der Polizei angehalten, werden sie in ihrer Außenwelt-Verblendung häufig noch pampig und müssen der geschlossenen Psychiatrie zugeführt werden und landen, nachdem sie in der akuten Wahnphase zum Selbst- und Fremdschutz ‘flachgespritzt‘ werden mussten, anschließend häufig in der lokalen Tagesklinik ihrer Heimatstadt. Dafür soll es in Plettenberg im Rahmen der Megalomanie-Baupläne des Kompetenzrates demnächst an der Bahnhofstraße auch Möglichkeiten geben. Von einigen Plettenbergern wurde deshalb schon gespottet, dass der Ratssaal demnächst vom Wieden an die Bahnhofstraße verlegt werden könnte.
      Es gibt natürlich auch außerhalb der psychiatrischen Formenkreise Echolalie bei ‘psychisch gesunden‘ Zeitgenossen. Dann handelt es sich um (eine Mischung aus) Dummheit, Bosheit und/oder Phantasielosigkeit, wenn stets und immer die gleiche Bullshit-Varianten kolportiert werden. Also, um Spielformen des alten Motto's: sad, bad, mad oder bläd.
      Wie dem auch sei, die Einen sagen so, und die Anderen sagen so.

      Echolalie und Echokammern
      Dass das Internet in Abhängigkeit des Nutzerverhaltens als Echokammer fungieren kann, ist mtlw. allgemein bekannt. Es gibt Nutzer, die sich nur noch in den irre(ale)n Echokammern ihrer eigenen Meinung rumtreiben und das mit einer realitätsgerechten Wahrnehmung der (politischen) Welt gleichsetzen. Das sind dann auch Varianten des Geisterfahrer-Syndroms. Das solche Tendenzen durch die entsprechenden Big Data Analysen der Content Anbieter gefördert werden und der Nutzer bei schlagseitigem Nutzungsverhalten nur noch mehr von seiner gleichen Meinung serviert bekommt, ist die andere Seite der Medaille. Aber was diese Effekte bzgl. des Internets und seiner Anbieter und Nutzer anbetrifft, ist keine neue Erkenntnis, sondern stimmte immer schon jahrzehntelang für die restlichen regierungsamtlichen Medien. Nur heute fällt es mehr auf.

      Empirische Untersuchungen zur Lückenpresse

      Durch die heutigen Publikationsmöglichkeiten für Jedermann im Internet gibt es nicht mehr nur eine umfassende und realitätsgerechte Einschätzung der regierungsamtlichen Medien mtlw. als ‘Lügenpresse‘ und GEZ-Zwangsbeglückungs-Propaganda-Unsinn qualifiziert, die im Dienst der korrupten Entscheidungseliten aus den Selbstbereicherungsverbünden stehen, sondern mtlw. ist die informatorische Unzulänglichkeit auch empirisch beforscht und faktenbasiert nachgewiesen worden. Etwas neutraler gesprochen, wird vom Medien-Mainstream der sog. Qualitätsmedien gesprochen.
      Ich weise nur auf zwei Untersuchungen von Uwe Krüger (2013, 2016) hin:
      Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten - eine kritische Netzwerkanalyse.
      Mainstream. Warum wir den Medien nicht mehr trauen.
      Ein Beitrag der Satiresendung „Neues aus der Anstalt“, der die Untersuchungen von Krüger zur Grundlage hatte, wurde 2014 von der Meanstreampresse bös denunziert. Click
      Dieser Beitrag der Anstalt ist mtlw. aus urheberechtlichen Gründen (ha, ha) im Internet gelöscht worden, aber die Anstalt hat nachgelegt: Click, Click

      Allerdings die Bevölkerung glaubt den Propagandaquatsch der Lückenmedien nicht mehr
      Ich könnte hier ohne Problem die lange Latte der Quellen ausdehnen:
      Thomas Meyer (2001, 2015): „Mediokratie: Die Kolonisierung der Politik durch das Mediensystem.“ und „Die Unbelangbaren. Wie politische Journalisten mitregieren.“
      Oder vom leider verstorbenen Udo Ulfkotte (2014): „Gekaufte Journalisten. Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken.“
      Der australische Medienexperte John Pilgar analysiert auf Russia Today (2016) bspw. „Die geheime Regierung: John Pilger über Wesen und Funktion der "Lügenpresse"
      u.v.a.m.
      Aber die wichtigste Nachricht bezieht sich auf die letzte Veröffentlichung von Uwe Krüger „Warum wir den Medien nicht mehr trauen“: Schon 2016 glauben 60 % der Bevölkerung den gehirngewaschenen Propagandastuss dieser Mainstreammedien nicht mehr und folgen den Aussagen der Untersuchungen von Krüger. Dieser Befund gilt mtlw. nicht mehr nur für Deutschland. Die Bevölkerung informiert sich bei unabhängigen Medien im Internet, und sie fördern damit das Mediensterben des sog. 'Qualitätsjournalismus‘ vulgo vom Volksmund als Lügenpresse qualifiziert. Der Main- und Meanstream-Misstrauensmedienquotient dürfte 2017 nach der Völkererwanderungskrise mtlw. vmtl. bei 80 % liegen.

      Die Nervosität der Entscheidungseliten
      Dementsprechend nervös reagieren die Entscheidungseliten aus den Selbstbereicherungsverbünden und haben Abwehrmaßnahmen erfunden, wie postfaktisches Zeitalter, Hass-Plattformen und andere krude Zensurbegrifflichkeiten bis hin zum neuen ‘Faktencheck Wahrheitsministerium‘ eines Hrn. Maas.
      Es sei nur am Rande erwähnt, dass die Erfinder des postfaktischen Zeitalters natürlich deshalb wissen, wovon sie reden, weil sie die ersten Pragmatiker in der Erfindung von Postfakten waren und sind. Wer hat den Brexit und die Trumpwahl als unmöglich publiziert? Es waren die Postfaktiker aus dem Main- und Meanstream-Medien.

      Die Springer Presse wie immer, ganz vorne mit dabei
      Die dbzgl. chronisch ‘anerkannte‘ Springer Presse mit bekannten Produkten der Qualitätslügenpresse (siehe die langjährigen Recherchen von Günter Wallraff) hat nun die redaktionellen Vorgaben für ihre Mitarbeiter noch wieder enger gefasst: Click
      Diese Redaktionsvorgaben für den Qualitätsjournalismus bedürfen keines weiteren Kommentars, außer einer meiner Thesen, dass die alleinige und schlussendliche Deutungshoheit der Lügenmedien unrückholbar futsch ist, eben deshalb weil die Bevölkerung längst kapiert hat, dass hier keine unabhängigen oder neutralen Qualitätsjournalisten am Werk sind, sondern Eigeninteressen gesteuerter Bevormundungshirten und -schwätzer des staatlich verordneten Betreuungsjournalismus.

      Aber zurück nach Plettenberg
      In Plettenberg ist nun auch so ein preisgekröntes Organ des staatlich verordneten Qualitätsjournalismus mit dem entsprechenden Personal am Werke. Nun echolaliert diese im Volksmund als ‘Käseblatt‘ bezeichnete Gazette chronisch immer die gleichen vor zwanzig bis dreißig Jahren in den Prä-Internet-Telefonhörermodemzeiten vers(t)umpften Mainstream Parolen in die Tasten.
      Es spricht für den Sprachwitz der Plettenberger, dass sich für dieses politische mainstream und meanstream K(r)ampfblatt der treffliche Spitzname ‘Käseblatt‘ eingebürgert hat; vmtl. als eine frühe Old School Bezeichnung für die moderne Vokabel ‘postfaktisch‘ mit aus ranzigen schmalz- und fetttriefenden Ziegeneuterinhalten jenseits des Genießbarkeitsverfallsdatum zusammengepanschter und übergorener Analogkäse. Dementsprechend ist trotz der Überalterung der Plettenberger die Auflage des Käseblattes in einem steileren Sinkflug begriffen, als die aufgrund der demographischen Entwicklung vom Tode dezimierte Plettenberger Bevölkerung. Und deshalb wurde das Blättchen mittlerweile auch verkauft. Hat Zeitgenosse Aschauer seine Kröten aus dem Verkauf bei Max Otte angelegt und wertet er Max Otte nur aus Tarnung seiner Anlagestrategien ab?
      Und noch ein zweites Faktum zeichnet diese politische K(r)ampfgazette aus dem abstiegsgefährdeten Mittelstandsprekariat aus:
      Alle Fakten, Meinungen, geistigen und politischen Horizonte, die über den kollabierten Horizont einer redaktionellen Minusperspektive eines mentalen, kleinbürgerlichen Mittelstandskretinismus herausragen (und dazu gehört nicht allzu viel, da ist man ganz fix dabei), sind von einer stets abwertungsbereiten Denunziationsschreibe aufgeschäumt. Diese Denunziationsschreibe, die auch noch hemmungslos die Tiefflughoheit des gesammelten Stammtischpopulismus für sich reklamiert, während sie sich paradoxerweise gleichzeitig in die politisch korrekte aber kopf- und übersichtslos und außenweltblinde Position eines gutmenschlichen Aufklärungspopulismus katapultiert, stellt sich dabei jedoch jedesmal als Selbsterschießungskommando mit heruntergelassen Hosen an ihre selbsterrichtete, politische Rigipswand.

      Die mentalen, äußerlichen Befruchtungsorgane, die bei diesen journalistischen Grotesktänzen sichtbar werden, zeichnen sich weder durch Funktionsgesundheit, Wohlgeruch noch durch eine erklärungsstiftende Potenz aus, sondern wiederholen immer nur die gleiche dumpf-echolalische Musterödnis bzgl. angeblicher Krawallbrüder und plumpvertraulichen Pseudokumpeligkeiten („hat es Mäxchen ...“) mit den Vermaledeiten, aber unangepassten Emanzipierten. Klar, Carl Schmitt und Max Otte sind die prototypischen Radaubrüder.
      Wovon echolaliert unser CvD (Chef vom Dienst) Aschauer eigentlich projektiv des Nachts in seinen Albdrücken? Ach so, habe ich es jetzt endlich begriffen? Er schreibt seine nächtlichen Albdrücke morgen in sein Käseblatt, und schiebt er sein unterdrücktes politisch-journalistisches Rowdytum zu seiner nervenberuhigenden Abwehr nur anderen etwas erfolgreicheren Zeitgenossen in die Schuhe? Und dann tut es auch nicht mehr so weh, wenn man selber anstelle international anerkannter Analysen und Best- oder Longseller außer Rowdy-Projektionen nichts zu Papier bringt und deshalb mit einer ständig sinkenden Auflage kämpft und sein Käseblatt mtlw. schon verscheuern musste.

      Die soziologischen Mittelstandsanalysen einer gebürtigen Werdohlerin
      Die aus Werdohl stammende Soziologie Professorin Cornelia Koppetsch hat mit Bezug auf die Soziologie von Pierre Bourdieu über die zu einem realitätsangemessenen und außenperspektiven unfähigen Mittelstandskretinismus ein bemerkenswertes Buch (2013) publiziert: „Die Wiederkehr der Konformität: Streifzüge durch die gefährdete Mitte.“
      Zur Vermeidung von Missverständnissen gegenüber dem besagten „Käseblatt“ muss natürlich eingeräumt werden, dass diese angepasste Konformität einer dudentreu buchstabierenden Journaille, die mit ihren Redaktionsleitlinien als eine Minusvariante der zuvor zitierten Springerpresse für Arme programmatisch in den Schatten stellt, ist nicht etwa nach einer progressiven, emanzipativen und horizontoffenen Epoche (wie in weiten Teilen der mittelständischen Intelligenz- und Kulturträger laut Koppetsch) wiedergekehrt, sondern war schon immer als rückwärtsgewandte lokale Minuskultur chronisch vorhanden. In diesem scheinbar gutmenschlichen Bionade-Biedermeier, das u.a. von Flüchtlingshilfeeuphorie übersättigt ist, wird alles denunziert, was sich nicht diesen populistischen Gutmenschen Main- und Meanstream anpassen will. Die eigenen Abgrenzungs- und Ausschlussphantasien werden als Abwehrmechanismus echolalisch auf selbstgeschaffene Feindbilder projiziert, während man selber einen gesättigten Multikulturalismus abzuheucheln versucht.

      Die politisch konstruierte Betrugsgesellschaft
      Diese Stammzellen der heimatlichen Minuskultur fühlen sich deshalb ganz besonders von den Analysen der etwas begabteren Plettenberger bis auf Blut gepeinigt. Und sie meinen, mit ihrem selbstgepachteten fremdenfreundlichen Gutmenschenpopulismus daraus zu ihrer eigenen Widerspruchreduzierung einen dumpfen echolalischen Kanon absingen zu dürfen, der in der Mitte der politisch konstruierten und gewollten Betrugsgesellschaft entspringt.
      2002, vor der letzten wirtschaftlichen Dauerkrise, rief die Psychologin Bärbel Schwertfeger die Bluff-Gesellschaft aus; welch psychologisch-individuelle und damit harmlose These. Schön wäre es, wenn man es heute auch nur noch damit zu tun hätte. Aber mtlw. hat sich die gesllschaftspolitische Misere ausgeweitet, und wir haben längst die politisch konstruierte und gewollte allgemeine Betrugsgesellschaft. Damit meine ich nicht nur die Oberflächensymptome der skandalösen Betrügereien von DFB, FIFA, dem Olympische Komitee, ADAC, VW, usw. usw., sondern die Tiefenstrukturen des gesellschaftlichen und ökonomischen Betriebssystems, bestehend aus Geldentwertung, Reichtumskonzentration, ungesetzlicher Systemverquickungen, staatlicher Bandenkriminalität, Staatsterrorismus u.v.a.m..
      Als Beispiele sei nur auf diese zwei Schlaglichter verwiesen: Click oder Click
      Und ‘unser‘ von den restlichen Organen der Lückenpresse ausgezeichnetes 'Käseblatt‘ ist das lokale Verteidigungs- und Rechtfertigungssprachrohr dieser staatlich-politischen Betrugsgesellschaft.
      Carl Schmitt (nach seinem in der Tat im Nachhinein kritikwürdigen ‘Flirt‘ mit den Nazis) und Max Otte haben stets nichts anderes gemacht, als in ihren Fachbereichen auf diese politisch konstruierte Betrugsgesellschaft hinzuweisen und diese mit ihren jeweiligen Mitteln zu dekonstruieren.
      Es waren oder sind diese Plettenberger, die eine erfolgreiche oder gar international akademische Karriere absolviert haben, die von diesem journalistischen Minuskulturstil durch Anpissen abgewehrt und entwertet werden sollen, damit ihre gesellschaftspolitische Tiefschlafphase nicht gestört wird. Da wird die ökonomische Aufklärung durch Max Otte für das zahlreich erschienene Publikum in der gymnasialen Aula zur selbstprojektiven Verkaufsshow von der Minuskulturträgerredaktion umgebogen und umgelogen.
      Ich habe die ökonomischen Aufklärungspublikationen von Max Otte stets mit großer erklärungsstiftender Vorhersagepotenz immer mit großem Gewinn gelesen.
      Und auch sonnenklar, aus der stammelnden Minuskulturjournaille kommen niemals und schon gar keine intelligenten, eigenständigen oder gar transdisziplinären Beiträge oder faktengestützte, kritische Gegenanalysen; sondern immer nur der Main- und Meanstream verseuchte, standpunktbefreite Horizontkollaps der Einerseits-Andererseits Akrobaten. Nur wer hält diese echolalischen Fischstäbchen heute noch für publikations- und glaubwürdig bzw. für überhaupt genießbar? Das ist journalistisches Fast-Food, da wird aus wertvollen Ressourcen ungesunder und unverdaulicher, ideologischer Dreck erzeugt.

      Fast ein Schmiedemuseum der ‘Kleineisenindustrie‘, aber kein Carl Schmitt Museum
      In Plettenberg kommt die Tiefenstruktur von kommunikativen Einwirkungen auf die Außenwelt bekanntlich aus dem Mythen- und Sagenkreis des Schmiedehandwerks. Der rumänische Kulturanthropologie Mircea Eliade, der mit Ernst Jünger - einem anderen geistigen Bezugshorizont von Carl Schmitt - jahrzehntelang die Kultzeitschrift „Antaios (Riese) für eine freie Welt“ herausgegegeben hat, hat zu dieser Tiefenstruktur der Einwirkungskultur der Schmiede auf die Außenwelt hellsichtig publiziert. Diese Analysen bewegen sich jenseits jeglichen echolalischen Dumpfsinns, der immer gleichen denunziatorischen Muster zur Nervenberuhigung und Stressreduzierung qua projektiver Abwehrmechanismen.
      In manchem Minuskulturkreis ist von diesen Tiefenstruktureinwirkungen auf die Außenwelt in Plettenberg nur noch die echolalische Variante Warmverformungsvariante übriggeblieben: ‘Musse halt so lange draufkloppen bisses rotglühend iss und dann in Form biegen.‘ Das stimmt heute schon lange nicht mehr für die High-Tec Industrieschmieden, aber leider immer noch für die sozialen Interaktionen der schreibenden Plettenberger Minuskultur, einer nie verlorengegangenen Konformität der Anpassungskultur.

      Wenn nun Plettenberg unter jahrelanger Mithilfe der konformen Minusredaktionskultur des Käseblattes und des Kompetenzrates am Wieden kein Carl Schmitt Museum hinbekommen hat (sondern stattdessen den Wahn eines überteuerten Schmiedemuseum verfolgt hat, für dessen nachhaltige, finanziellen in den sandgesetzten Misserfolge die Plettenberger noch die nächsten zwanzig Jahre blechen müssen) und das auch noch mit der Minus-Begründung, dass man sich wegen der Publikationen und öffentlichen Auftritte oder Vorträge eines Carl Schmitt oder eines Max Otte fremdschämen müsse, dann fragt sich jeder intelligente Plettenberger Träger einer Positivkultur, wer in Plettenberg wirklich das minuskulturproduzierende Mentalprekaritat repräsentiert und wer nicht?
      Obwohl ich aus wissenschaftlichen und professionellen Gründen zum Skeptizismus neige, bin ich dbzgl. völlig zweifelbefreit.
      Und an einer neuro-physischen Krankheit leidet das Personal der Minuskulturproduktionsredaktion in der Heimatzeitung gewiss nicht, dass ist der psychogene Mutismus. Dabei wäre diese Krankheit sicher die ökonomisch vorteilsgünstigere und auflagenstabilisierendere fürs ‘Käseblatt‘, auch wenn dadurch der Zeitungsbezeichnung aus der Bevölkerung ‘Käseblatt‘ weniger nachhaltige Ehre gemacht würde.

      Wer aber gegen die Winde des Zeitgeistes der neuen Zornbürgeremanzipation, aber dafür mit mental prostatisch gebremstem Vergreisungsstrahl eines ‘Altherrencharmes‘ analytischen Riesen wie Carl Schmitt oder Max Otte ans Bein pinkeln will, der outet sich (wieder Willen) am Ende häufig als Selbstsabotage-Nestnässer seiner eigenen geistigen (Im-)Potenz auch noch in der eigenen Zeitung. Aber das merkt die Heimatzeitung in ihrer abgestumpften Indolenz zum Gaudi mancher Plettenberger häufig nicht mal mehr selbst, sondern hält sich für eine staatstragende, humanistische Aufklärungsleuchte des demokratischen Abendlandes.
      Und noch mal ganz langsam zum Mitschreiben wiederholt Hr. Aschauer: Es gibt zum Zorn vielfältige Gründe, die die Einfältigen natürlich in ihrem abwehrenden Konventionalitätszwang zum ‘Wohle‘ ihrer Stress- und Widerspruchsreduktion nicht wahrnehmen wollen dürfen, sondern eben auf andere projizieren müssen. Als Quelle sei bspw. auf die Publikation eines wirklichen Intellektuellen deutscher Sprache und Feder hingewiesen, der sich auch internationaler Wertschätzung erfreut: Peter Sloterdijks „Zorn und Zeit.“

      Ps:
      ‘Liebster‘ Herr Aschauer,
      es wäre sicherlich kurzweiliger für die Leser und für Ihre Auflage sicher auch langfristig besser und nachhaltiger, wenn Sie nicht ständig mit dem gleich und deshalb super-ödem Echolaliestuss rumhantieren würden, und wenn Sie wenigstens gelegentlich mal ein bisschen was Intelligentes abzusondern versuchten. Geben Sie sich doch auch mal bitte etwas mehr Zeit und Mühe, und lesen Sie doch bitte vor Ihrem nächsten Stammtisch-Dumpfsinn mal nur ein wenig was Gescheites, das Ihren kollabierten politischen Horizont restaurieren würde (z.B. eine Publikation von Max Otte) und beharren Sie nicht immer auf dem oben beschriebenen Geisterfahrersyndrom zu Ihrer Realitätsabwehr (aus den echolalischen psychiatrischen Formenkreisen) oder so ähnlich. Sie müssen doch nicht wiederholt zwanghaft so dumpf und mentalprekari(k)ativ daherkommen, wie Ihr Stammtischbauernlogo, oder können Sie wirklich nicht anders und nicht intelligenter?
      Die letzten Leser der Heimatzeitung gutieren doch gerne kritische Artikel oder auch Verrisse, wenn es eben nicht immer der gleiche echolalische Stumpf- und Dumpfsinn wäre.
      Und den Witz mit dem Geisterfahrer (heute heißt das political correct ‘Falschfahrer‘) haben Sie doch hoffentlich auch verstanden? Sonst erkläre ich es Ihnen dieser Tage gerne noch mal persönlich in der Heimatstadt.