Sensation! Die Plettenberger Zellfusion. HBB und Rendita Colonia haben eine gemeinsame Lösung für My- und Mai-Center gefunden.

      Sensation! Die Plettenberger Zellfusion. HBB und Rendita Colonia haben eine gemeinsame Lösung für My- und Mai-Center gefunden.

      Neu-Bürgermeister Schulte, Wolfgang Schrader, Martina Reinhold und Heiko Hillert bisher völlig unterschätzt. Alt-Bürgermeister Müller hatte doch Recht.

      HBB und Rendita Colonia sind der Weisheit des Rock'n'Roll gefolgt.
      Was heißt das?
      Ganz einfach, wenn die Plattenverkäufe (sagte man früher) wegbrechen, fusionieren zwei bekannte Popgruppen zu einer neuen Supergroup. Die Popgeschichte ist voll von diesen Beispielen. Herr Küper von der Rendita Colonia ist öfter mal in den USA und hat da die Weisheit des Rock'n‘Roll in sich aufgesogen.
      Es ist nun durchgesickert (übrigens nicht aus der Politik, nicht aus den Medien und nicht aus ..., das sei ausdrücklich angemerkt, aber ich kann die ... nicht nennen ...), dass Rendita Colonia und HBB folgende Lösung erfolgreich verhandelt haben sollen: Sie tun sich zusammen, HBB steigt am Maiplatz ein und bringt den Hit-Markt mit in die Partnerschaft ein. Das Mylaeus-Center wird zeitlich in die Zukunft verschoben und in seiner Nutzung umgewidmet. Man hat nun im Zusammenhang mit dem LWV Tagesklinikzentrumsneubau den Ausbau zu einem (für Plettenberg großen) Alten-, Sport-, Reha- und Gesundheitszentrums (einschließlich Ärztezentrum mit Augenarzt usw.) im Portfolio, an dem sich die GWU beteiligen soll.

      Der einzige Wermutstropfen ist, dass die RC am Maiplatz einige Haare lässt, weil die HBB nicht ganz soviel mit in die Ehe einbringen wollte, wie die RC für die etwas angeschimmelte Maiplatzbraut haben wollte, aber zwischen einem etwas kleineren Verlust und einem Totalverlust scheint die Wahl leicht gefallen zu sein.

      Diese von der Weisheit des Rock'n'Roll geschwängerte Plettenberger Fusion (s. a. Fusion Music) soll von der „Vierer-Bande“ der Dame Reinhold und den Herren U. Schulte, W. Schrader und H. Hillert durch geheimdiplomatische Verhandlungen zwischen HBB, Rendita Colonia und Hit zustande gebracht oder zumindest stark befördert worden sein. Die Metapher des Knochenprinzips wurde durch die Metapher der Zellvereinigung durch Befruchtung ersetzt. Bei dieser metaphorischen Neubestimmung der abgefressenen Knochenstruktur-Metapher zu einer Metapher des neuen Lebens durch Zellvereinigung zur Altstadtbefruchtung soll insbesondere Fr. Reinhold mit einem intelligenten Mix aus weiblicher Intuiton und taffem Businesswoman mitgewirkt haben. (Das hätte ich ihr ehrlich gesagt gar nicht zugetraut. Pardonnez moi, Madame!) So wurde es zumindest kolportiert.

      Während viele Plettenberger (einschließlich mir und vieler anderer Critical-Citicens) noch dem falschen Glauben erlegen waren, dass Neu-Bürgermeister Schulte vor Weihnachten nur damit beschäftigt war, die Streitigkeiten der Plettenberger Fischweiber (erfolglos) zu schlichten und quasi als erste Amtshandlung im neuen Jahr seinem Hausmeister-Gen und Ordnungswillen vor der Rathaustür erlegen zu sein schien (siehe mein Leserbrief im Stadtgespräch, den ich nun fast bereue) und die anderen Damen und Herrn im Rathaus der zentralen Anweisungen des Selbsthilferatgebers von Steven Harrisons gefolgt sind: „Nichts tun. Das Ende der spirituellen Suche.“ sollen sie gemacht, getan, gesucht und eine dolle Lösung gefunden haben. So hat sich die Wirklichkeit völlig unerwartet und ganz sensationell entwickelt, und ich muss mich nun kräftig entschuldigen. Aber das fällt mir bei dieser tollen Lösung ganz leicht.

      Der Wunsch unseres ehemaligen Altbürgermeisters Müller (so daneben lag er also doch nicht) einer „Projektfusion“ von HBB ud RC wird Wirklichkeit, sein Nachfolger und die Fraktionschefs und die stellvertretende Bürgermeisterin haben als Mediatoren geheimdiplomatisch daran mitgewirkt und trotz Schelte auch noch total dicht gehalten (selbst gegenüber FDP, UWG, Grünen und dem freien Ratsmitglied Hr. Küppers) und uns alle mit dem Winterwetterargument die Verzögerung der Bauarbeiten auf dem Mylaeus erklärt (und wir sind trotz dieses bisherigen Sommerwinters auch noch drauf reingefallen.)

      Fazit:
      Nachdem ich mich letzthin schon bei unseren Rats-Damen und Herren aufrichtigen Herzens für meine Repolitisierung bedankt hatte, muss ich nun den Weitblick unserer Rathäusler endlich einmal uneingeschränkt loben, denn die Vernunft hat gesiegt:
      Es gibt nun nur ein neues/altes/renoviertes Shopping-Center am Maiplatz und Plettenberg bekommt obendrein auf dem Mylaeus Gelände ein neues Alten-, Sport- und Gesundheits- und Ärztezentrum und wird über den Einfluss der GWU, sogar noch in der Planung miteibezogen.

      Wer hätte das je für möglich gehalten? Ich ehrlich gesagt nicht und niemals.
      Okay, okay, das war vielleicht nicht immer und alles von Anfang und von langer Hand so geplant, das könnten unsere Rathäusler schon eingestehen. Aber bei dieser Lösung werde ich nie mehr von Fiasko- und Trümmerhaufenpolitik sprechen. Ich entschuldige mich für meine dreijährige Skepsis: Da haben Sie, meine Damen und Herren im Rathaus eine dolle Lösung verhandelt und bewirkt. Und Herr Küper von der Rendita Colonia und die Damen und Herren von der HBB sind die neuen Helden von Plettenberg. Ach, ich könnte Euch bzw. Sie alle umarmen, selbst Hrn. Aschauer. Plettenberg ist endlich aus dem Schneider! „Wir haben es geschafft“, um Frau Merkel zu zitieren und „Alles wird gut“, sagte die sympathische Nina Ruge doch immer. Welch ein wunderbarer, unerwarteter und völlig überaschender Jahresanfang in und für Plettenberg.

      Ps.
      Ach, es gibt doch noch einen Wermutstropfen für Plettenberg! Wer überimmt die Bodensanierung auf dem Mylaeusgelände, wenn es da erst in der Zukunft mit dem neuem Gesundheitskonzept zur Sache geht?