Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm oder Blut und Gift ist im Schuh

      Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm oder Blut und Gift ist im Schuh

      Nicht nur Pleitegeier mit dem gleichen Federkleid fliegen tief durch die Gegend, sondern es heißt auch, dass der Apfel bekanntlich nicht weit vom Stamm fällt, oder dass wie der Vater so der Sohn sei und/oder auch das Blut im Schuh sein kann, wenn märchenhaft gemixxt und getrixxt wurde. Eine moderne Entwicklung (jenseits der Grimmschen Märchen) ist, dass nicht nur Blut, sondern auch ordentlich Gift im Schuh ist.

      Moderne Hausaufgaben
      Damit meinte ich, dass der Sohn vom SPD-Vorsitzenden Hrn. Schrader noch klüger und schlauer als sein Vater ist, denn er erledigt Papas moderne Hausaufgaben im Internet. Er sagt uns bei Facebook die Wahrheit ins Gesicht.
      Im Gesichtsbuch (Facebook), dass man heute schon mal mit dem Geschichtsbuch gleichsetzt, kommentiert er geist- und kenntnisreich auf beeindruckendem Niveau die Plettenberger Politik. Letztlich hat er uns da differenziert demonstriert, dass er die Arbeit mit Quellen beherrscht und sogar Googlen kann und hat uns, wenn auch etwas ungeordnet, sprunghaft und ohne weiteren Kommentar (das ist die Geschichte der modernen medialen Lakonie, mit den Äpfeln, den Stämmen und dem Blut, in anderen Wissenschaften spricht man von Familien- oder Systemähnlichkeiten) über die wirtschaftliche Kraft der anderen Vögeles so gut aufgeklärt, dass nun auch schon das Stadtgespräch das Thema aufgegriffen hat.
      Wir fragen uns abgesehen davon (rasend interessiert) mit welchen Brancheninsidern der junge Schrader über Vögeles wirtschaftliche (Im-)Potenz gesprochen hat? Vermutlich mit keinen, eben wegen dem Blut im Schuh, den Äpfeln, dem Stammbaum, der Schwerkraft und Newtons Gesetz vom freien Fall. Allerdings in einer Hinsicht sollte er seine Beweisführung mit wirtschaftlichen Fakten minimal nachbessern, was bei seiner (Hoch-)Begabung für ihn ein Klacks sein dürfte. Er will uns bei Facebook bspw. erklären, dass Vögle den negativen Umsatztrend umgedreht habe und nun schon so gut wie über den Berg sei. Der wirtschachftlich Beschlage deutet diese Information so, dass Vögle auf der Solvenzflöte auf den letzten Löchern pfeifft und nicht über den Berg ist, sondern ganz kurz vor High Noon. Und wie wir aus dem Western wissen, sind kurz nach High Noon fast alle mausetot.
      Und weiß unser junger Schrader überhaupt was ein EBIT ist? Aus welchen Komponenten es sich zusammensetzt, wie man es zusammenstellt und vor allem wie man es deutet? Kann er Bilanzen lesen? (Hoch-)Begabung allein reicht nicht, sondern sollte sich schon mit komptenter Sachkenntnis verbinden, sonst steht man trotzdem ziemlich blöde da.
      Sein eifriges Bemühen eine schweizerische Modefirma (ein Paradox in sich) gesund zu beten und rein zu waschen, macht den Eindruck als habe die örtliche SPD panische Angst als könnten die schweizer Vögel noch vorzeitig abstürzen und als wären dann schon bei der Eröffnung vom My-Center Ladenflächen frei.

      Die Pubertät und das Drama des begabten Kindes auf der Suche nach dem wahren Selbst.
      Noch ein schnelles Wort zur Pubertät, da soll man bekanntlich im sogenannten ‘schwierigen Alter‘ sein. Bei normalen Menschen (wie zum Beispiel mir) brachte es die Pubertät mit sich, dass man gegenüber den Eltern (Papi und Mami) eine kritische oder zumindest eine eigene Haltung entwickelt, weil man sich von seinen Eltern zu emanzipieren begann und anfing die Welt mit eigenen Augen zu betrachten. Man(n) ist dann häufig anderer Meinung als seine Eltern und macht ihnen heftige Vorwürfe über den Blödsinn, den sie in ihrem bisherigen Leben verzapft haben. In meiner Generation war der Anlass zur Anstiftung des familialen Unfriedens häufig deren nationalsozialistische Vergangenheit, die Unfähigkeit zu trauern und die Unwirtlichkeit der Städte. Später stellt man dann häufig fest, dass die Eltern doch nicht so völlig bescheuert waren, wie man pubertär dachte. Diese emanzipativen Prozesse werden durch die aufkeimende Sexualität häufig nachhaltig beschleunigt. Vermutlich aus diesen Gründen wird die Lebensphase der Pubertät (von erwachsenen Fachleuten, die am Ende ja auch nur Eltern sind) eben als ‘schwierig‘ bezeichnet.
      Nun wissen wir, dass das Herauswachsen aus den elterlichen Schuhen in einem Falle eine besondere Entwicklung nehmen kann und die Pubertät einfach übersprungen wird, weil sie diesen Pubertierenden überflüssig erscheint. In ihrer (Hoch-)Begabung begreifen sie eben früher als wir Normaldeppen, dass die Eltern eben doch nicht so bescheuert sind und lassen sich vom Triebsatz ihrer aufkeimenden Sexualität nicht in die Irre führen. Die (Hoch-)Begabten sind sozusagen von vornherein die reine überlegene und überlegte Rationalität. So wie man in der Schule eine Klasse überspringen kann, überspringt man dann einfach eine Lebensphase. Das ist das Drama des begabten Kindes auf der Suche nach dem wahren Selbst, eigentlich das Drama des hochbegabten Kindes. (Den Ausprägungsgrad der (Hoch-)Begabung des jungen Schrader kann ich natürlich nicht aus der Ferne entscheiden, aber dass er ungewöhnlich begabt ist, sieht man auf jeden Fall.) Die Verhaltensbiologin Gabriele Haug-Schnabel und ihr (hoch-)begabter Sohn Nikolas haben dazu 2008 ein sehr erhellendes Buch geschrieben, wie Eltern ihre begabten Kinder durch die Pubertät begleiten sollten.
      M.a.W. der Prozess, sich von Papi und Mami zu emanzipieren und eine eigene Meinung zu entwickeln, wurde vom jungen Schrader übersprungen, eben weil er ungewöhnlich begabt ist und schon präpubertär die Weisheit seiner Eltern überblickt hat und sich deshalb gleich den Weisheiten seiner Eltern anschließen konnte ohne den Umweg zu nehmen, aus ihren Schuhen herauszuwachsen. Ich fand es immer beneidenswert, wenn man ohne Umwege in die Fußstapfen seiner Eltern treten kann. Das lässt uns auch darauf hoffen, dass der junge, (hoch-)begabte Schrader bald in die politischen Fußstapfen seines Vaters treten und uns allen mit seiner politischen Entwicklung noch viel Freude bereiten wird.

      Giftige Klamotten und entgiftete Politik?
      Aber nun habe ich mich wirklich wieder umherschweifend verplaudert, eigentlich wollte ich nur kurz über nichtpassende Schuhe schreiben. In Plettenberg haben wir mit Deichmann den besten Schuhdiscounter in der Stadt. Da Konkurrenz (dank unseres letzten Verteidigers der (a-)sozialen Marktwirtschaft Hrn. Ising) bekanntlich das Geschäft belebt, will die Plettenberger Politik nun mit K-und-K Schuhen den schlechtesten Schuhdiscounter in die Stadt holen, eine Firma, deren Schuhe manchen Kunden nicht passen und dadurch schon mal Blasen und Blut in de Schuh kommt. Blasen sind bei neuen Schuhen eigentlich eine Bagatelle, wenn da eben nicht die Geschichte mit den giftigen Schuhen nicht wäre, denn dieses Chrom VI Gift kann über die geschädigten Hautstellen dann noch besser in den Körper eindringen. Und giftige Schuhe gibt es bekanntlich nicht nur bei Zalando, sondern allenthalben. Übrigens, es gibt nicht nur giftige Schuhe, sondern auch giftige Klamotten, da haben auch fast alle Gift am Stecken von den Herstellungsbedingungen ganz zu schweigen. War der jungen vielbegabte Schrader schon in Ländern wie Indien oder Bangladesh und hat da seine Bildung über die Arbeitsbedingungen solcher Klamotten schon vervollständigt?
      Gute und vor allem gesunde Arbeitsbedingungen war doch immer das Anliegen der SPD, dabei sieht der Bundesparteivorsitzende gar nicht so gesund aus. Wahrscheinlich weil er nicht unter prekären Mindestlohnbedingungen arbeitet, sondern eher in der Bundesbonzengehaltsliga entlohnt wird.

      Gott sei Dank wird der (hoch-)begabte junge Schrader uns Normaldeppen darüber aufklären, dass eigentlich alles ganz anders ist und Schuhe, Klamotten, Gedanken und Politik zumindest in P'berg völlig entgiftet sind. Wir freuen uns schon jetzt auf seine Aufklärung über gesunde Latschen, Passformen, Äpfel, Birnen, Kraut und Rüben. Er wird uns als begabtes Kind schon erhellende und erkenntnisstiftende Ordnung in dieses ganze Drama bringen, also ganz der Papa.

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      Kommt Charles Vögele unter den Hammer vom Schmiedemuseum?

      Doppelt genäht hält besser hat sich vermutlich die SPD gedacht.
      Deren Händchen für Realitätssinn und kluge Entscheidungen Michael Schrader jüngst durch seine Google Suchen unter Beweis gestellt hatte. Er berichtete über die positive Geschäftsentwicklung von Charles Vögele. Und er hatte seine Mitteilungen sogar durch seine Kompetenzen bzgl. seiner Bilanzlesefähigkeit von Charles Vögele unterstrichen.

      Die Google Suchergebnisse vom (hoch-)begabten Schraders Sohn müssen nun noch um folgende Nachricht ergänzt werden, die die Fachzeitschrift Textilwirtschaft vor drei Tagen veröffentlichte:
      Charles Vögele verdreifacht Verlust
      Diese Nachricht zeichnet sich schon in der Bilanz ab, mit der der junge Herr Schrader den Turn Around bei Charles Vögele belegen wollte. Möglicherweise werden auf diese Art und Weise im gesamten Stadtrat Bilanzen gelesen. Es gibt hinreichende Beispiele dafür.


      Über ein weiteres Beispiel für den Realitätssinn (gerade bzgl. Geld) der SPD und des Stadtrates hat diese Woche das Stadtgespräch berichtet:
      Von kalten Füßen, Bauchschmerzen und Notbremse ziehen
      Kostensteigerungen für das Schmiedemuseum Schmelzhütte sind nicht mehr zu tolerieren


      So stellt sich die Frage, ob Charles Vögele noch vor Eröffnung des My-Centers unter den Hammer des Schmiedemuseums geraten könnte.

      Leider setzt der Realitätssinn der SPD und des Rates wie so häufig mit einer gewissen Latenzzeit ein, obwohl besonnene Bürger vorher dringend abgeraten hatten.
      Was uns Bürger das kluge Abenteuer mit dem Schmiedemuseum bisher gekostet hat und in den nächsten Jahren noch kosten wird, wird eines der nächsten Themen dieses Forums sein: Click

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