Reklame für mich über Bürgermeisters freiheitlich demokratitische Grundrechtsgastritis auf dem Neujahrsempfang

      Reklame für mich über Bürgermeisters freiheitlich demokratitische Grundrechtsgastritis auf dem Neujahrsempfang

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      „Reklame für mich (selber)“ war schon 1959 ein epochales Werk des amerikanischen Schriftstellers und Kritikers Norman Mailer. In diesem u.a.a. autobiographischen Buch entwickelt er die Figur des Hipsters sowie die begriffliche Zuordnung von „hip“ (heute würde man sagen cool) und „square“ (spießig) und die Figur des „white Negro“ eines avangardistischen Zeitgenossen, außerhalb des Establishments. Der Hipster war damals gleichwohl den Entwicklungen des Establishments immer um einige (Licht-)Jahre voraus und wird deshalb vom Establishment aufrichtig und aus abgrundtiefem Herzem gehasst. Er verteidigt seine durch das Establisment bedrohten Lebensräume durch Witz, Klugheit und Hippness. Da Hass aber eine wenig vornehme Todsünde ist, wird der Hass des Establishments vom Establishment selbst durch Abspaltung abgewehrt und als chronische Projektion den Hassobjekten (also den Hipstern) als deren Leistung unterstellt.
      M.a.W. der Spießer hasst aus tiefem Herzen den Hipster (und dessen späteren „Bastard“, den Hippie), unterstellt aber gleichzeitig aus psychologischer Abwehr dem Hipster diesen Hass auf das Establishment als dessen ureigene Leistung und will ihn dafür verfolgen und bestrafen.

      Der Filmklasiker „Die Reifeprüfung“ (1967) greift einige der damaligen Frontlinien und Unterscheidungen zwischen „Hip und Square“ auf. Dustin Hofmann in der Rolle des jungen Benjamin Braddock auf der Suche nach der Hipness und Mrs. und Mr. Robinson als Inbegriff der spießig, squaren Doppelmoral mit dem Hass auf Benjamin. James Dean hatte schon zehn Jahre zuvor in seinen Filmrollen „Jenseits von Eden “, „... denn sie wissen nicht was sie tun “ und „Giganten “ ähnliche Gegensätze und psychologische Dynamiken dargestellt und war dadurch zum bewunderten Antihelden einer ganzen Epoche geworden.

      Diesen etwas schlichten psychosozialen Gegensatzpaaren und unbewussten Psychodynamiken, nur noch durch etwas postmodern Multikulturalität erweitert, sind Bm Müller und sein politisches Establishment und sein Hofberichterstattungsblatt bis heute verhaftet geblieben. Immerhin macht Bm Müller, obwohl er auf dem Neujahrsempfang schwer von einer aggressiven Form von „freiheitlich demokratischer Gastritis“ befallen war und deshalb eigentlich unter Quarantäne ins Bett gehört hätte, „Reklame für mich (selbst)“ und dieses Forum.

      Norman Mailer hätte an soviel treuer Zugewandtheit seine helle Freude gehabt. Da Norman Mailer leider schon 2007 gestorben ist, kann ich mich nur selber für diese „Reklame für mich (selbst)“ und das Forum bei Hrn. Bm Müller (selbst) bedanken!
      Wer bisher von dem Forum noch nichts wusste, der weiß nun endlich von der leuchtenden und lichtbringenden Existenz dieses Forums als eine Fackel der Meinungsfreiheit in Plettenberg (Das ist eine Selbstglossierung). Und dank der „Best of“ Cut-Up Kompilationen im Sü(n)derländer Tageblatt ist heute fast der Server zusammengebrochen, weil die Zugriffszahlen auf das Forum Kapriolen geschlagen haben, denn viele wollten wissen, ob die freiheitlich-demokratische Grundgastritis unseres Bürgermeisters durch Schizzokokken oder eine Weltraumratsüberforderung durch chronische Bau(w)irrungen von Einkaufscentren ausgelöst worden sein könnte.
      Dafür sei Herrn Müller und Herr Aschauer-Hundt, obwohl sie vielleicht andere Absichten verfolgt haben könnten, an dieser Stelle nochmal aufrichtig und herzlich gedankt!

      Aber nun mal zu den Fakten der historischen Entwicklung, geschätzter Herr Bürgermeister Müller und angeschlossene RathäuslerInnen:

      Dieses Forum ging erst Ende Dezember 2012 online. Die entscheidenden Hetzkampagnen vom Rat und insbesondere dem Süderländer gegenüber der damals noch in weiten Bereichen unorganisierten, wohlwollenden, gutgläubigen und teilw. naiven „Gegenöffentlichkeit“ resultieren aber von Anfang Dezember 2012, als es das Forum noch gar nicht gab. Und im Dezmber 2012 hat sich die „Gegenöffentlichkeit“ noch gar nicht im heutigen Sinne als Gegenöffentlichkeit gegenüber der Plettenberger Politik verstanden. Die damalige „Gegenöffentlichkeit“ hoffte noch (naiv wie sie damals war) auf ein partizipatives Verständnis durch die Rathäusler und auch von Ihnen lieber Herr Müller.
      Aber das kam gleich anders:
      Denn am Abend des 3. 12. 2012 fand in der Aula der Martin-Luther-Schule die Vorstellung der Sepa durch die Herren Weinig und Feldick statt. Damals wurden diese späteren neoliberalen Pleitegeier im Süderländer Tageblatt noch als die großen Heilsbringer und Retter des Plettenberger Einzelhandels gefeiert und umschleimt. Die Gegenöffentlichkeit wurde damals vom ST auf unanständige Art und Weise niedergeschrieben und die Rathäusler hatten damals noch nach alter Väter Sitte auf dieser Versammlung die ganz dicke Backe aufgerissen.
      Und schon am 10.12. 2012 ging es im selben Tenor munter weiter während der Vorstellung der Sepa bei den Plettenberger Einzelhändlern. Diese weitere Gruselvorstellung von Feldick und Weinig wurde tagsdrauf mit eine doppelseitgen Jubelstory im ST hofiert. Auf Grund dieser Tatsache wurde das ST fortan gelegenlich als Sepaländer Tageblatt verballhornt. Dieser Begriff stammt leider nicht von mir. Ich kann Ihnen und Herr A-Hundt aber die Originalquelle für diese kreative Wortneuschöpfung gerne nennen.

      Erst auf Grund der gesammelten Unsäglichkeiten auf diesen beiden Bürgerversammlungen habe ich mich in den Weihnachtsferien 2012 hingesetzt und das Forum ins Leben gerufen, damit diesem unerträglichen Politikstil über die Zeit etwas entgegengesetzt werden kann und die Deutungshoheit der Plettenberger Ratsboys and -girls und des Sepaländer Tageblatts unwiderruflich gebrochen würde.
      Natürlich hat man dieses Unternehmen und das Forum zunächst nicht ernst genommen. Das sieht heute völlig anders aus.

      Zur kurzen Vervollständigung der historischen Tatsachen: Anschließend wurden die Einwände aus dem Denkmalverein und die knapp 4.000 Unterschriften locker vom Tisch gewischt. Ich habe dann noch Dr. Pump-Uhlmann als Experten für Stadtzerstörung durch Einkaufszentren und Einzelhandelsaustrocknung nach Plettenberg geholt.

      Also, der Denkmalverein oder die damals engagierten Bürger haben mit Demagogie, Hasspredigten und Einkaufcenterpropaganda, Falschinformationen, Geschäftsführungstricksereien und Lügereien (bis auf den heutigen Tag) nicht angefangen, sondern ausschließlich selbstverteidigend auf die Plettenberger Politik und das Sepaländer Tageblatt reagiert, da von diesen Kräften Lebensräume in ihrer Heimatstadt weiter zerstörten werden sollten und sollen. Leider ist dieses Bonmot Sepaländer Tageblatt ob der Sepa Pleite nicht mehr aktuell. Aber ich habe damals beschlossen, für diesen Politikstil wird sich die Plettenberger Politik und das zugehörige repräsentative Politpersonal öffentlich verantworten müssen und das scheint, wie man aus Ihren Reaktionen auf dem Neujahrsempfang schließen kann, mittlerweile ganz gut gelungen zu sein. Und Gott sei Dank war es Ihre letze Neujahrsrede in Plettenberg. Und solange ich noch einen Schnaufer auf diesem Globus tun kann, werde ich dieses Verantwortungsrückführung auf die Politik fortführen und zwar so lange bis ich entweder mausetot bin oder sich am Plettenberger Politikstil etwas geändert hat. Das ist keine Drohung und keine Warnung, sondern ein schlichtes Versprechen.
      Die damals gutgläubige und wohlwollende „Gegenöffentlichkeit“ wurde ausschließlich durch Ihr politisches Wirken zu einer Gegenmacht in Plettenberg aufgebaut. Ich habe nur ein bisschen bei der Organisation und als Stichwortgeber geholfen. Die Gegenöffentlichkeit ist mittlerweile tief und fest in der Plettenberger Bevölkerung verankert und keine wirre Guerillatruppe, wie Sie und das ST es hinzudrehen versuchen.
      Deshalb zum dritten Mal Dank für Ihre „Reklame für mich“ bzw. das Forum und Ihre Gegner!

      Aber es sind allein aus den zuvor genannten Gründen ihre Denunziationen auf dem Neujahrsempfang voll umfänglich als Propaganda und Verdrehungen historischer Entwicklungen zurückzuweisen! Meine Hypothese ist zudem, dass ihr Nachfolger Hr. Schulte, wenn er gewählt würde und wenn er diesen Politikstil nicht ändern, sondern beibehalten sollte, seine erste Amtszeit nicht regelgerecht zu Ende bringen kann.

      Mittlerweile handelt das ganze Forum von den Facetten der politischen Trommelbauchspannungen in Plettenberg, zuletzt am deutlichsten im Dinner for One und in den Kommentaren zu den den täglichen 10 Euro Spenden der Stadtwerkenutzer bei den magischen Badeanstalten mit pinken Rutschfallröhren in Böddinghausen und den unbeantworteten Briefen der Stellvertreterin von Hrn. Müller und des Süderländer Tageblatts.

      Leider waren natürlich (wie immer) die Best-Of Kompilationen (obwohl als Worst-Of Kompilationen gedacht) ihrer argumentativen Zusammenhängen entkleidet; Begriffe wie z.B. psyeudo-wissenschaftlich aus dem Forum abgeschrieben oder geklaut (in Plagiat-Fachsprache heißt das „befreiherrt, baroboniert oder schlicht geguttenbergt“). Ursprünglich wurde die Originalbezeichnung „pseudo-wissenschaftlich“ den bestellten Gutachten der Plettenberger Politik auf den Leib geschrieben, es war keine plagierte Selbstbeschreibung meiner Forumsbeiträge. Natürlich kann Hr. Müller dank der psychologischen Sachkenntnis seiner quantenpsychologisch (ist das ein überdimensioniertes Schuhwerk aus sauerländischer Heimarbeitsfertigung?) geschulten Frau natürlich differenzierten psychologischen Argumentationen folgen.
      Allein die Antworten auf die wirklich wichtigen zehn Eurofragen und viele andere wichtige Sachfragen und Argumentatiosnlinien bleiben Hr. Müller und die übrigen politischen Herrschaften natürlich wieder schuldig. Differenzierte Argumentationen sind nicht so die Sache der Herren Müller, Aschauer und ihre Cliquen. Und natürlich haben sie krasse Magenbeschwerden und fühlen sich deshalb magenverbittert und bejägermeistert, weil sie in diesem Forum mittlerweile so ernst genommen werden, wie sie mit ihre politischen Antworten (nicht) rüberkommen.

      Aber eine dreiste Lügenmär muss ich nun wirklich ganz aus tiefstem Herzen ganz empört zurückweisen, dass wir in diesem Forum nur 34 sein würden, das stimmt nun wirklich nicht. Wir sind schon allein mit den 37 Ratsmitgliedern, die ja stets aufmerksamst (und brav) dieses Forum lesen, mindestens schon 71. Dass unsere repräsentativen Ratshäusler sich hier nicht offiziell anzumelden wagen, können wir verstehen, sonst gäbe es natürlich offizielle Ratskeile für das, was alle heimlich tun.

      Deshalb: „Nous sommes Charlie“ und das waren ja nun wirklich ein paar mehr als beim christlichen Untergang von Dresden. Bei Charlie marschierten immerhin die nahostbekannten Weltstaatsterroristen Netanjahu (selbst eingeladen) und Abbas in der ersten Reihe nur durch Frau Merkel, Hrn. Niederlande und (Banlieu-Kärcher-Reinigungs-)Sarko getrennt. Ein wichtiger Grund, warum ISIS und al-Quaida im nahen Osten solche Popularität, solchen Zulauf und solche Schlagkraft haben und im namen dieser chronischen Konflikte Terror nach Zentraleurpa importiert wird. Es sind die jahrzehntelangen und unbefriedbaren wechselseitigen Terrorakte und politischen Untaten zwischen Israel und Palästinensern. Na ja und die beiden Staatsterroristen machten auch auf Charlie. Die um ihre Heimatstadt besorgten Plettenberger werden von den professionellen und semiprofessionellen lokalen Politdemagogen als Demagogen und Hassprediger hingestellt. Das selbe Strickmuster nur wir machen keinen Terror, sondern argumentieren klar und differenziert und ab und zu gibt es ein bisschen geschriebene Karikatur. Da möchte man sich doch nur noch die pinke Baderille runterstürzen und hätte dabei immerhin zehn Okken gespart oder wie war das noch?

      Das neue Jahr wurde ja „sachgerecht“ empfangen, wie im Stadtgespräch nachzulesen ist: Click