Grüne Architektur

      Grüne Architektur

      Der Stadtrat und SPDCDUUWG in Plettenberg schnallen es einfach nicht.

      Denn selbst die Berliner-Zeitung beschreibt am 12. Juli unter dem Titel „Mehr Spielplätze für Erwachsene“, die neuesten Trends der Stadtentwicklungnämliche Grüne Architektur.
      Wer Touristen und Traffic in (s)einer Stadt haben will, muss in erster Linie dafür sorgen, dass es den Einwohnern in der Stadt gefällt und eine bestimmte Atmosphäre kreiert wird. Natürlich geht das in die harten Betonköppe in der Plettenberger-Politik die entscheidene Wichtigkeit weicher Faktoren nicht rein.
      Der Andreas Reiter vom Wiener Zukunftsbüro (ZTB) hat sich unter den Stichworten Green City und Liveable City damit beschäftigt.
      Gerde mit einem weiteren Einkaufszentrum versaut man der Stadt die weitere Zukunftsfähigkeit.

      Als Helmut Teichert 2012 ähnliche Vorschläge, wie Andreas Reiter für das Mylaeus machte und damit am Puls der Zeit war, wurde Helmut Teichert und seine Ideen bösartig öffentlich ins Lächerliche gezogen. Wer hatte Ende 2012 diese öffentliche Lächerlichmachungen verzapft, natürlich der ‘Chef‘-Redakteur Aschauer-Hundt von der Heimatzeitung Süderländer Tageblatt, stets die erste Adresse für Zukunfts- und Entwicklungsverhinderung und rückwärtsgewandten Blödsinn in Plettenberg.
      Am 27. Mai 2014 in seinem Anstandsartikel schwallt Aschauer dann natürlich wieder vom aufrechten Demokraten und liberalen Urgestein Teichert, der allerdings dieses Mal (fast?) von den anderen Denkmalschützern verführt wird und auf deren Hetzparolen reinfällt. Wieviel Vollpfosten kann eine einzige Feder eigentlich absondern? Aber zum Aschauer-Hundt und seinem Blatt demnächst mehr.

      Schon 2010 und 2012 erschienen im Taschen Verlag die beiden umfangreichen Bände von Philip Jodidio (Hrsg.) „Green Architectur Now“. Namhafte Archtitekten aus der ganzen Welt trugen in diesen faszinierenden Bänden die aktuellen Ideen zusammen zum Themenkomplex „Grüne Architektur“ zusammen.
      Auch in der Arte-Doku von Sabine Pollmeier und Joachim Haupt „Faszination-Wolkenkratzer
      wird das Thema Grüne Archituktur aus der Perspektive heutiger
      Hochhäuser aufgegriffen vom Missing-MATRIX Hochhaus von Minsuk Cho in Seoul bis zum Aqua in
      Chicago etc..

      Vielleicht hätten es zumindest die Grünen in Plettenberg mal fertiggebracht sich zu diesen Entwicklungen sachkompetent zu äussern, aber Fehlanzeige auch hier Inkompetenz auf der ganzen Linie. Grün ist eben nicht gleich Grün oder da wird wohl noch viel Wasser die Grüne runterfliessen müssen bis das der Fall wäre.

      In Plettenberg namentlich aus dem Stadtrat und aus der Heimatzeitung darf man dann solch ‘progressive Geistesblitze‘ entgegennehmen wie: Grün gäbe es in Plettenberg und seiner Umgebung schon genug und in Plettenberg würde doch das Grün der Wälder bis an und in die Stadt hineinreichen und deshalb wäre der Zukunft der Stadt mit einem weiteren phantasielosen Einkaufszentrum besser gedient, als bspw. mit einem Bürgerpark auf dem Mylaeus Gelände.

      Mit anderen Worten in Plettenberg kommen auch die (post-)modernen Architekturentwicklungen dreissig Jahre zuspät an; vielleicht stimmt das sogar für einen Weltuntergang stimmen, dann hätte diese zeitverzögerte Rückständigkeit wenigsten mal einen guten Zweck, ausser für die Selektion der Überlebenden.