Prophetie oder besser als der Deutsche Wetterdienst?

      Prophetie oder besser als der Deutsche Wetterdienst?

      Dass ich prophetische Gaben habe, habe ich bisher noch gar nicht gewusst. Bisher habe ich mich auch noch gar nicht darum gekümmert, aber es scheint so zu sein. Immerhin kann ich jetzt eine Zukunftsvorhersagevalidität von 100 % bei einer dreizehn Tage Vorhersage nachweisen. Das ist um etliche Klassen besser als jede Langzeitwetterprognose. Von solch signifikanten Ergebnissen träumt der deutsche Wetterdienst seit Jahren.

      Was meine ich damit?
      Schon am 1. Mai hatte ich im Forum ‚prophezeit ‘, dass wir es in Plettenberg bald wieder mit unserem alten Freund Felldick zu tun haben werden. Und siehe da, dreizehn Tage später wird uns der Mann vom Sepaländer Tageblatt als die angebliche und seriöse Quelle der Luxemburger Lügengeschichten präsentiert.

      Nun widerspricht das Zeug, was Felldick vom Stapel lässt, natürlich diametral den Aussagen der Rendita Colonia (RC). Also einer von beiden oder zwei von dreien müssen gelogen haben, es sei denn, es wäre wieder (wie immer) ein riesiges Missverständnis. Wer von den Beteiligten, Feldick, Bm oder RC gelogen hat, ist für mich völlig klar.
      Immerhin vermute ich, dass das kleine Storytelling von Felldick früher oder später indirekt extra vergütet bzw. belohnt wird oder ist das eine Gefälligkeit unter Gentlemen?

      Abgesehen von dem prophezeiten Auftauchen des ferngesteueren Unterseebootes Felldick, hat der Bürgermeister auf Grund der Aktivitäten der RC gleichwohl Bescheid gewusst, dass der Investor nicht aus Luxemburg kommt, sondern die RC ist.
      Mit anderen Worten, das Sepaländer Tageblatt will uns heute wieder etwas weismachen, was eigentlich schwarz, zumindest aber eine Dunkelgrauzone ist.
      Bisher habe ich Prophezeihungen immer für unseriöses und unwissenschaftliches Zeug gehalten, denn die Zukunft bleibt unbestimmt und offen (selbst in Plettenberg), aber es funktioniert scheinbar doch. Wahrscheinlich ein metaphysisch-göttliches Votum für die antiwissenschaftliche Praxisorientierung, die Heiko Hillert so favorisiert. Oder?

      Soll ich gleich mal von meinen neu entdeckten Fähigkeiten Gebrauch machen und noch ein paar weitere Prophezeihungen heraushauen?
      Warten wir es noch ein Momentchen ab. Meine Vorhersage, dass ein Elektromarkt im My-Center nicht funktioniern kann, beruht allerdings nur auf den trivialen Grundrechenarten.

      Aber Prophezeiungen funktionieren auch rückwärts bezogen auf die Vergangenheit, nur nennt man das dann Analyse, Recherche, Dekonstruktion, hypothetische Zusammenhangsvermutung usw..
      Diesbzgl. habe ich hier einige Zusammenhangsvermutungen, also Hypothesen, wie es gewesen sein könnte, hergestellt. Click

      Noch eine Prognose

      Ich hatte noch eine Prophezeiung angekündigt, also versuche ich es gleich noch mal, weil es das letzte Mal so gut geklappt hat.
      Wenn bei der Sepa nicht nur die Projektentwicklung, sondern auch die Holding insolvent ist, dann wird die Sepa zunächst mal nicht in der Lage sein die Häuser auf dem Mylaeus Gelände zu kaufen. Son Pech aber auch für die Sepa. Aber, dazu bedarf es keiner besonderen prophetischen Gaben, sondern nur des gesunden Menschenverstandes in Kombination mit etwas Erfahrungen bei Chapter 11,11 Geschichten. Diese Erfahrungen durfte bzw. musste ich in meiner Berufslaufbahn als Unternehmensberater hinreichend sammeln. Ich habe einige Insolvenzen erfolgreich gemanaged und über die Bühne gebracht.

      Deshalb gibt es eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass je nach Entwicklung der Dinge die Sepa nicht nur nix mehr kaufen kann, sondern Mitarbeiter entlassen und/oder Projekte, Beteiligungen und Center verkaufen müsste, soweit nicht schon geschehen.
      Nun war meine letzte Vorhersage vor dreizehn Tagen für die Sepa könnte plötzlich wieder unser alter Freund und Kupferstecher Feldick wie der Schachterlteufel aus der Kiste springen. Und schon hat das Sepaländer Tageblatt ihn als Notnagel präsentiert, der dem Bm Müller scheinbare Rückendeckung bei der Luxemburger Story geben soll. Was für ein Unsinn.
      Nun ist die derzeitige Gesellschaft vom Feldick von ihrer Gesamtkapazität ein bisschen schwachbrüstig (im Vergleich z.B. mit der Rendita Colonia), aber sie muss unbedingt investieren, damit sie mehr Fleisch ansetzt.
      Was ich jetzt hypothetisiere, will ich mal nicht als Vorhersage, sondern nur als Spekulation oder noch besser als freie Assoziation bezeichnen.
      Deshalb es könnte natürlich auch passieren, dass beim My-Center Projekt, wenn von der Sepa wegen weiterer finanzieller Abmagerung ihre eigenen Knochenstruktur noch besser sichtbar wird, plötzlich andere Investoren auftauchen würden. Also die von der Sepa propagierte Knochenstruktur wird nicht mehr in Plettenberg an Hand der zwei Center sichtbar, sondern wie bei Hänsel und Gretel an der finanziellen Anorexie der Sepa selber. Das wäre für die SPDCDUUWG ja richtig zum Knochenkotzen.
      Z.B. könnte plötzlich die Rendita Colonia auf den Plan treten. Das wäre doch auch eine nette Variante, die sicher auch die My-Center GroKo (grosses Kotzen) aus SPDCDUUWG richtig erfreuen dürfte. Wenn ich die RC wäre, würde ich jetzt mal ganz in Ruhe abwarten und beobachten, ob und bis der Sepa die Luft ganz ausgeht.
      Was allerdings dagegen spricht, ist, dass die RC etwas realistischer und seriöser zu planen scheint als die Sepa und natürlich um den ökonomischen Schwachsinn des My-Centers weiß und das Gelände nur kaufen könnte, damit da kein anderer irrer Investor im Verbund mit den Abnickern aus dem Stadtrat weiteren Center- und Stadtentwicklungsharakiri anstellt.

      Es kommt weiter hinzu, wenn nun in vielen Anderen Städten die Sepa Projekte angehalten und überprüft werden, was einer positiven Bewältigung der Sepa Insolvenzen nicht besonders zuträglich sein könnte. Also könnten die RC und andere Investoren demnächst die Auswahl haben und sich bundesweit die Filetstückchen der Sepa aussuchen und dazu wird nicht das My-Center Projekt gehören.

      Als schaun mer mal, dann sehen mehr schon.