Dornröschen, der Stadtdkiller und die 13 Leerstände

      Dornröschen, der Stadtdkiller und die 13 Leerstände

      Dieses Internetportal geht von der guten Absicht aus, Meinungsäußerungen zum geplanten Einkaufscenter zu ermöglichen.

      Im literarischen See der Kritik schwimmen leider nur ein paar fundierte Argumente, die man mühsam herausfischen muss.

      Was der Eine oder der Andere meint über die Absichten seines angeblichen Gegners verstanden zu haben, interessiert mich nicht.

      Lange philosophische Beiträge über den schlechten kommunikativen Umgang zwischen Politikern und Bürgern in Plettenberg lese ich nicht. Das bringt uns nicht weiter. Im Gegenteil wirkt es wie ein Strohfeuer, das vom eigentlichen Brandherd ablenkt!

      Ich habe wenig Interesse an diesem Forum, wenn es vom Betreiber so weiter geführt wird wie bisher.

      Trotzdem bin ich sehr froh über die Existenz des Forums, weil dadurch zielführende Vorschläge und Wortmeldungen möglich sind, welche zu einer positiven Austausch führen können.

      Nun zum Thema:

      Ziel ist es, aus Plettenberg eine attraktive Stadt zu machen.

      Eine der Strategien zu diesem Zweck ist, bestimmten Lücken bei den Einkaufsmöglichkeiten entgegen zu wirken.



      Das Projekt MyCenter ist aber nicht nur aus dieser Motivation heraus entstanden, sondern, wie unsere Stadtvertreter selbst gesagt haben, auch aus der Absicht, eine Lösung für das unansehnliche Mylaeus Gelände zu finden.
      Es ist verständlich, dass die Idee zuerst mit Begeisterung aufgenommen wurde, da sie oberflächlich betrachtet, beide Probleme löst.

      Es geht nun darum zu prüfen, ob mit dieser Lösung das ursprüngliche Ziel, Plettenberg attraktiver zu machen, erreicht werden kann.

      Wenn etwas nicht stimmt, merkt man es zuerst auf der Gefühlsebene und das ist der Hinweis, dass wir die Angelegenheit gründlicher untersuchen sollten.

      Die 13 Leerstände in der Innenstadt zeigen wo der eigentlicher Brandherd liegt und der Stadtkiller wird, wenn alles so bleibt, das MyCenter sein.


      Wenn die Fußgängerzone attraktiver werden soll und die Stadt dort investieren will, sollte sie als erstes ein Marketingbüro mit externen Fachleuten, die schon in anderen Städten erfolgreich Geschäfte vermittelt haben, engagieren. Ein Leerstandsmanagement, das Interessenten Ladenlokale anbieten kann, ist viel zu passiv.

      In den 70er Jahren machten moderne Gebäude die Attraktivität einer Stadt aus. Heute geht der Trend zurück zum Erhalt älterer Bausubstanz, die eine Stadt von anderen Städten unterscheidet.

      Es ist sehr zu begrüßen, dass Bürger, die aus Fehlern der Vergangenheit (viele vermeidbare Abrisse, die unsere Stadt nicht schöner gemacht haben) gelernt haben, sich jetzt zu Wort melden.


      Ich rate den Bürgern dazu, sich so lange gegen das MyCenter auszusprechen, bis für den Maiplatz (Real, Post und Dresdner Bank) eine attraktive Lösung gefunden wird.

      Wie sich die Stadt Plettenberg entwickeln wird, entscheiden die Plettenberger selbst, sei es durch Passivität oder Aktionismus.


      Sich zu entscheiden, fällt oft schwer, wenn man zu wenig über die Auswirkungen dieses Projekts informiert ist.

      Der Gemeinnützige Förderverein für Denkmalpflege hat recherchiert; ich bedanke mich dafür und danke auch allen, die durch Spenden diese Arbeit und der Vortrag von Hern Dr. Pump-Uhlmann ermöglicht haben und künftig ermöglichen.

      Bernard Reynaud

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      guten abend,

      plettenberg ist noch nie eine attraktive stadt gewesen, schon zu meiner jugend nicht und zu dem meines bruders....

      in den siebziegern eine stadt mit industrie und einzugsgebiet aus dem umland und anderen städten.....

      einkaufen fuhr man früher schon nach lüdenscheid und dortmund....diskos waren da eh sowieso angesagt...

      und der demografische wandel , oder die älterung der gesellschaft wird plettenberg noch weiter 2000 einwohner in den nächsten 5 jahren kosten...die immopreise sind um 30 % gesunken...

      wahrscheinlich wird die bürokratengesellschaft schon wissen wie sie IHRE kosten auf die restbürger umlegen kann...

      wahrscheinlich freuen wir uns schon auf

      neue grundsteuer a und B

      abwasser

      frischwasser

      niederschlagswasser ( auch so eine erfindung der bürokraten ) totaler irrsinn zum erhalt der regenwasserkanäle

      müllgebühren ( wobei jeder weis, dass die verpackungsindustrie der größte feind ist ) aber alle mitmachen, weil alle gut verdienen....grins und im allgemeinen zweckverband die städte da nicht mehr hinauskommen....gut eingestiehlt das thema...auch die grünen sind da nur ein abklatsch IHRER selbst....

      somit erst mal gut....political correctess ist angesagt in diesem land....

      gut informiert

      guten abend, sicher kann ich mich gut informieren....

      kein problem

      die sepa ist eine holding ...siehe unternehmensregister.de...mit einem unternehmensgewinn von...na schau selbst...

      aber , wo liebt das problem...ich sehe keines...alles last sie bauen...groß, breit und wichtig

      sollte dann der kleine besitzer des hauses in der innenstadt mit seinem ladenlokal auf der strecke bleiben,,,ja und...ist doch seine abgabe an die stadt...diese kleine...und was schert uns schon der einzele kleine hausbesitzer in der innenstadt



      zudem lieber bernard...bin ich in der stadt geboren und hab die sünden durch moderne politik erlebt, die man z.b.in anderen städten nicht gemacht hat....